Donnerstag, 3. Mai 2012

Frühjahrsputz

Es geht um den Missbrauch menschlicher Macht, um Freiheitsberaubung und unsittliche Berührung.

Einmal im Jahr wird uns das Handy weggenommen, die Monatskarte und die Sonnenbrille. Wir werden ermahnt, die Klappe zu halten und uns um Gottes Willen so zu benehmen, wie es von anständigen, unmündigen Amazonen erwartet wird. Dann heißt es ab mit der Mutti zum Gesundheitscheck in die Vogelklinik.

Wir kennen das schon, sind aber weit davon entfernt, das geringste Verständnis aufzubringen. Sich von Ärztegriffeln befingern zu lassen bleibt unappetitlich, und das „Oh, was sind das für Tiere?“-Gerufe der Leute in der Straßenbahn ist einfach nur peinlich. Kaum sind wir unsichtbar, weil abgedeckt von einem alten Kopfkissenbezug, sind die Zweibeiner ratlos. Früher hat man Vogelstimmen noch im Schulunterricht gelernt. Heute sind die Menschen akustisch völlig überfordert, sobald ihnen die optischen Hilfsmittel grün, groß und Krummschnabel nicht mehr zur Verfügung stehen.

Uns macht es Spaß, mit kurzen gesanglichen Intermezzi Stimmung in den Ignorantenhaufen zu bringen. Leise anfangen, anschwellen lassen und sanft ausblenden, das bringt hübsche Erfolge. Die Putze kontert mit hektisch geflüstertem „Scht!“. Man kann direkt ihren Mundabruck sehen, wie er sich durch den Kissenbezug wölbt. Manchmal lutscht sie Tic Tacs, dann brennt das in den Augen.

Apropos Weg. Erst geht’s mit dem Bus zur U-Bahn, dann mit der U-Bahn (die nach dem Tunnel zur Straßenbahn wird) zur Tierärztlichen Hochschule. Dort vor der Mensa wird uns die Käfigmütze abgenommen. Den Rest gehen wir oben ohne zu Fuß. Das heißt, die Putze geht und wir werden wie in einem Bauchladen vor ihr hergetragen. 


Fotos von dieser albernen Szenerie gibt es Gott sei Dank nicht. Der olle Hamsterkäfig, in den wir gepfercht werden, ist sowieso immer derselbe. Der sei aber total praktisch, behauptet die Putze. Den könne man nämlich von oben öffnen. Ja! Ja! Ja! Dann taucht eine Hand über unsern Köpfen auf, Wurstfinger legen sich um den Hals und – schwupp – reißt man uns in die Höhe ins Ungewisse. Man kann es so poetisch umschreiben, wie man will, es bleibt ein Akt der Unmündigkeit.

In der Vogelklinik angekommen müssen wir meist warten. Das ist nun mal so, wenn man die Vorteile einer Sprechstunde ohne Anmeldung nutzen möchte. Wir werden derweil aufs Beistelltischchen gestellt, dürfen rausgucken. Aus dem 2. Stock sieht man ganz gut, zumindest Autos vorbeifahren (etliche mit Pferdeanhängern) und Zweibeiner marschieren mit Hunden an der Leine. Die biegen aber alle vorher ab. Nur Menschen mit Häkelkörbchen gesellen sich zu uns. Dort sind Meerschweinchen drin, in Katzenboxen auch gern mal Schlappohren. Diese armen Socken werden nämlich auf dem gleichen Gang malträtiert wie wir, allerdings von andern Griffeltanten.

Das ist ein Hauer, was?
Selten, dass wir mal was richtig Interessantes zu sehen kriegen. Oft sind wir die größten Flügelträger vor Ort. Es handelt sich um uns, an die man ehrfürchtig herantritt, um die Huldigungen an unsere grüne Leuchtkraft und an unsere Artigkeit loszuwerden.
„Die sind nicht artig, die sind nur platt“, antwortet unsere Putze dann.

Einmal war allerdings ein Ara dort. Gegen den sind wir ganz schön abgestunken. Allein gegen seinen imposanten Fresshaken nahmen sich unsere Schnäbel aus wie niedliche Brotbeutelclips gegen 'ne Industriezange. 

Noch größer war der Ganter vom Bauernhof. Er hockte im Wäschekorb, untenherum gut zugedeckt. Als er dann meinte, sich mal die Beine vertreten zu müssen, hatten seine beiden Frauchen ganz schön Mühe, ihn am Ausstieg zu hindern. Für unbeteiligte Menschen sind solche Situationen sehr lehrreich. Es schult ihre soziale Kompetenz, denn über uns Tiere lassen sich treffliche Gespräche führen unter Leuten, die sich unter andern Umständen nie so leicht anquatschen würden. Man übt sich in artigen Fragen über das Wohlbefinden der gegnerischen Brut.

Herr Gänserich: Ein Kumpel aus der Plattfußabteilung
Mit solchen Latschen im Wartezimmer; da kriegt jeder Wellensittich Minderwertigkeitskomplexe

Manchmal freilich rutscht einem das Mitgefühl nicht mehr so sämig über die Zunge, nämlich dann, wenn die Zweibeiner Abschied nehmen müssen, gelegentlich sogar ganz plötzlich. Eben noch hatte man den Kumpel freundlich begafft, kurz darauf wird er rausgetragen. Dann sitzen wir oben im 2. Stock am Fenster und mögen gar nicht hinunterschauen, wo Oma und Opa im Auto warten und warten und warten, sich nicht rühren, stumm sind vor Schmerz und gar nicht losfahren wollen wie betäubt von dem, was ihr Herz schon weiß, aber ihr Verstand noch nicht begriffen hat.

Dann kann einem schon etwas mulmig werden, wenn man als Nächster dran ist. Aber wir lassen uns ja sowieso nichts anmerken und die Putze hat Vertrauen in die Widerstandskraft unserer vitalen kleinen Körper.

Ehrlich gesagt – es ist zum Kotzen. Werden wir ins Behandlungszimmer geschleppt, wartet schon eine Armee von Weißkitteln auf uns. Das sind Studentinnen. Die brauchen uns für ihr Praktikum. Vielleicht möchte sich ja die eine oder andere später auf die Vogelkunde spezialisieren. Um eine Überversorgung in dieser Branche zu verhindern, hatten wir vorsorglich schon mal unsern Transportkäfig vollgekackt. Wir verhalten uns betont unkommunikativ und scheuen uns auch nicht, mitten durch die Kleckse zu latschen oder uns sogar mit dem Hintern reinzuschrauben. Die Mädels sollen schließlich gar nicht erst romantische Vorstellungen von ihrem künftigen Beruf entwickeln.

Leider sind die schon fertigen Ärztinnen total abgebrüht. Es reicht nicht, dass man ihnen in der Faust hängt wie die Hühner bei Witwe Bolte – sie wuscheln einem sogar noch über den Kopf und machen „Ooooch“, so wie man zu Kindern spricht.

Diese ewige Fotografiererei finde ich besonders widerlich. Man wird auf eine Platte gelegt, mit klobigen Handschuhen festgehalten, dann schnell losgelassen und angeklickt, einmal von vorn, einmal von der Seite. Am Ende gibt’s Schwarzweißfotos, worauf man uns in den Bauch gucken kann. Wir sehen aus wie Grillhähnchen, fehlen nur die weißen Serviermanschetten an den Knöcheln. 

Diese Bilder seien wichtig zur Kontrolle unserer Luftsäcke, heißt es. Haben sich dort nämlich Pilze gebildet (keine Champignons – kleiner), was leicht passieren kann bei exotischen Vögeln, muss man was dagegen tun. Boah, das ist echt fies. Die Putze kommt dann jeden Tag mit der Plastikspritze angesülzt, hält uns mit Daumen und Zeigefinger am Schnabelscharnier fest, damit sie uns gnadenlos das seifige Zeug in die Gosche jagen kann. Gott sei Dank ist es aber diesmal nicht nötig, bei mir nicht und bei der Mia auch nicht.

Überhaupt sind mal wieder die Bestnoten an mich gegangen. Ich sehe fa-bel-haft aus, sowohl von außen wie von innen. 10 Gramm habe ich abgenommen, dabei waren meine Maße vorher schon mustergültig.

Allein aus diesem Grund war es absolut unnötig, dass man mir auch noch mit dem Elektrohobel kam. Das Ding macht „fuuuiii“ wie beim Zahnarzt. Mit geöffnetem Schnabel klemmt man elendig in Faust und Handtuch fest, gleißendes Licht blendet einen, es sprüht trockene Hornschnipsel und die Studentinnen lachen, weil doch wenigstens meine Zunge wissen muss, was da vor sich geht. Schicht um Schicht alter Schnabel wurden abgetragen. Anschließend kamen die Krallen dran. „Frühjahrsputz“ nannte die Chef-Griffeltante das. Gewisse Formen des menschlichen Humors werden mir ewig verborgen bleiben.

Aber seht ihr den Unterschied? Im Nachhinein doch ganz nett, wenn man plötzlich etwas besitzt, was man vorher nicht vermisste.

Schnabel nachher
(Das Foto ist freigegeben für alle)
Schnabel vorher

Auf dem Heimweg ist unsere Putze wesentlich entspannter als auf dem Hinweg. Das mag daran liegen, dass ihr die Arme schwer geworden sind von der Käfigschlepperei (was sich besänftigend auf die Toleranz auswirkt), oder aber sie genießt einfach nur, dass UNS inszwischen die Puste ausgegangen ist. In der Straßenbahn sind wir jetzt absolut ruhig. Kein Grölen mehr, kein Absingen der Spargelländer Nationalhymne, kein unflätiges Pöbeln gegen aufreizende Mitfahrer. Wir verhalten uns so, wie es einer Belohnung würdig ist. 

Damit unser Recht auf Entschädigung aber nicht sofort wieder vergessen wird, bleiben wir noch ein Weilchen stinkig. Gleich nach dem Ausstieg aus dem Hamsterknast lassen wir uns in der Voliere nieder. Wir imitieren dringendes Schlafbedürfnis und möchten darin keinesfalls gestört werden, selbst dann nicht, wenn es erst Mittag ist und die Sonne uns auf den Pelz scheint. Erst am Abend nach dem Essen sollten die Verhandlungen langsam aufgenommen werden. Selbstverständlich haben wir sofort unsere Handys, die Monatskarten und Sonnenbrillen zurückerhalten. Der Rest allerdings gestaltete sich sehr zäh. Nur so viel: Die Mia hat mit dem Fuß aufgestampft. Jetzt macht sie eine Woche lang den Blumengießdienst. Sammelt jemand von euch Rabattmarken von Schicke Rheumastrümpfe in Übergröße? Ich tausche alle, die ich habe, gegen einen Zuschuss zu meiner Machtbo... ach, ihr wisst schon. 


Fotos:
Ara: © Morguefile
Gans: © Morguefile
Gänsefüße: © Morguefile
© Max: Papageiengeschichten

Kommentare :

  1. Lieber Max,
    ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll :-)
    Vielen Dank, dass Du uns an Deinem Ausflug hast teilnehmen lassen, ich habe mich mal wieder köstlich amüsiert :.-)
    Herrn Gänserich hätte ich "klauen" können, super tolle Bilder!
    Tayler geht *freiwillig" auch einmal im Jahr zum Tierarzt, er findet es toll, nach der Untersuchung, Jahresimpfung und Wurmkur gibt es nämlich von Fr. Doktor immer Leckerchen.
    Letztes Mal kam eine Dame aus dem Behandlungszimmer, Leine und Halsband noch in der Hand, der Hund blieb dort- ich hätte mit heulen können, aber das gehört dazu, wenn man ein Tier zu sich nimmt.
    Dann wollte ich Dir noch sagen, dass Ihr dankbar sein solltet, dass sich Eure "Putze" so um Euch kümmert, inkl. Tagesausflug chic gestyltem "neuen" Schnabel.
    Der wird uns bei der Renovierung im Juli sicher gute Dienste leisten :-).
    So, mein lieber grüner Süßling, ich werde jetzt mit dem Beagle Gassi gehen, bevor der nächste Guss auf uns nieder prasselt.
    In diesem Sinn Euch allen einen schönen Abend.
    Eure Mona

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  2. Huihuihui Max.
    Mir schwant (hihi) dass ihr mindestens genau so viel Spaß beim Tierarzt habt wie ich bei meiner Frau Doktor *grusel* Diese Fummelei und überall Reinguckerei ist entwürdigend, das gepiekt werden ist schlichtweg eine Frechheit und vom Temperatur messen will ich gar nicht erst anfangen. Recht habt ihr! Nach so einem Besuch beim Doc MUß das geneigte Haustier mindestens den Rest des Tages stinkig sein.

    Solidarische Grüße
    deine Englische Hütefee

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    1. Genau, meine Süße. Das Maß an Verständnis und Solidarität, das einem entgegenkommt, sobald man einem andern Tier davon berichtet, wird niemals vom irgendwie unaufrichtigen "Ooch? So schlimm?"-Getue der Menschen niedergedrückt werden können. Sollen die Zweibeiner sich doch in einen Tuppertopf hocken und durch ein kleines Loch im Deckel die Klinikverschalung bewundern, während ich mich ab und zu darüber beuge und pietätslos meinen Glubscher aufs Guckloch drücke. Na, ob sie das gut finden würden?

      Lass dich drücken!
      Dein Max

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  3. Liebe Tante Mona,
    du bist eine Menschenfrau und daher ist es nicht verwunderlich, dass du schreibst wie eine Menschenfrau. Aber glaub mir, Tagesaussflüge in die Griffelanstalt, ob mit oder ohne gestyltem Schnabel, fallen unter Zumutung, keinesfalls unter jene Dinge, wegen denen man als Vogel dankbar sein müsste.

    Leckerli kriegen wir nie. Kein Vogel kriegt das. Wir hätten eh keine Ruhe zum Futtern.

    Der Ganter im Wartezimmer allerdings war wirklich toll. Ein Highlight, kriegt man nicht oft zu sehen. Wir waren erstaunt, wie groß die sind. Auf Fotos sehen sie immer so handlich aus - und dann wird ein Wäschekorb reingetragen, ein Mensch links, einer rechts. Drum herum sitzen die Wellensittiche, Kanarienvögel und Papageien und gucken blöd. Am meisten hat mich beeindruckt, dass dieses Riesengerät tatsächlich hocken geblieben ist. Wenn der Ganter wirklich Gas gegeben hätte beim Aussteigen, hätte er doch bequem über den Flur wegwatscheln können. Schade, ich hätte das gern gesehen. ;-)

    Aber dass die Gänserich-Fotos nicht von mir sind, das hast du gesehen? Ich habe sie mir ausgeliehen.

    So, ich muss nun Abendbrot essen.
    Es grüßt dich dein Max (der mit dem superschicken neuen Schnabel)

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    1. Lieber Grünling,
      ja, ich habe gesehen, dass die Fotos von Herrn Gänserich "ausgeliehen" sind, trotzdem tolle Fotos.
      Du und die Mia, ihr gebt in Eurer Transportbox aber auch eine gute Figur ab.
      Liebe Grüße,
      Eure Mona

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    2. Liebe Tante Mona, dass wir in unserm Hamsterknast aussehen wie zwei grüne Spargelstangen, liegt nur daran, dass wir die ganze Zeit die Luft anhalten müssen.

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  4. Lieber Max,
    so ein Bericht über Erlebnisse die zum Leben der Papageien dazugehören liest sich sehr, sehr interessant. Zwischen den Zeilen kann man natürlich auch bemerken wie anstrengend so ein Arztbesuch für euch alle ist. Aber diese nervigen Dinge müssen halt sein - Du siehst echt fesch aus, das Schnabelraspeln hat sich gelohnt. Und wir freuen uns dass ihr pumperlgesund seid.

    Wir haben im Wartezimmer noch nie einen Ganter getroffen. Aber leider auch noch nie große bunte Flügelträger wie euch. Röntgen mussten wir zum Glück noch nie. Und wir sind (wie schon öfters) erstaunt was ihr alles ohne ein Leckerli ertragen könnt.

    LG,
    CARRY, LISSA und die Klarissa

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    1. Hihihi, WIR hatten auch noch nie eine dänische Dogge bei uns im Wartezimmer sitzen. Hunde und Katzen gehen woandershin. Wir sind froh, dass es extra eine Klinik nur für Vögel gibt, weil die meisten niedergelassenen Tierärzte, sofern sie sich nicht spezialisiert haben, mit uns überfordert sind. Das hören sie zwar nicht gern, aber man braucht sich nur die Klagen jener Halter anzuhören, die vorher die Runde gemacht hatten, bevor sie beim Experten gelandet sind. Da kann man oft nur mit dem Kopf schütteln.

      Ja, solche Ausflüge sind Stress, das habt ihr ganz richtig herausgelesen. Es gibt aber einen Unterschied zwischen Angst und Stress. Leider sind solche Arztbesuche nicht immer ungefährlich. Manche Kumpels regen sich derart auf, dass sie kollabieren, besonders wenn sie ohnehin kurzatmig waren oder andere ungüstige Faktoren hinzukommen. Jener Ara, von dem ich erzählt habe, hat dieses Schicksal erleiden müssen. Eben noch mit ihm gescherzt, plötzlich wird er tot an einem vorbeigetragen. Erst 10 Jahre alt war er gewesen. Man hatte seine Angstkrächzer hören können.

      Unsere Mama hat eine eigene Philosophie, wie sie solche Gefahren mindern möchte. Sie steht auf dem Standpunkt, dass wir Amazonen lernfähig sind und dass positive (oder sagen wir besser neutrale) Erfahrungen zur Entkrampfung beitragen. Sie meint, dass viele Ängste vor allem dadurch entstehen, dass wir die Situation nicht richtig einschätzen können. Wer nur alle paar Jahre zum Tierarzt geht, weder die Prozedur noch die Umgebung kennt, der wird sich schwer tun, dies mit „Ach, ist nur doof“ abzutun. Für denjenigen kann das leicht als Angriff auf seine Existenz ausarten.

      Wir werden immer nur zu zweit mitgeschleppt, auch wenn nur einer behandelt werden muss. Dadurch muss niemand allein bleiben (was den Stress nur erhöhen würde) und – die Begleitung darf auch mal die Erfahrung machen, dass ja gar nichts passiert, dass niemand etwas von einem will. Selbst wenn unsere Putze Medikamente holen gegangen ist, hat sie uns beide mitgenommen, nur um uns an die Umgebung zu gewöhnen.

      Die Putze ist der Meinung, ihre Stragetegie geht auf. Wir lassen beide die Behandlungen stumm über uns ergehen. Es wird höchstens gestrampelt oder ein wenig gegrunzt. Das aber ist Protest, keine Angst. Nur einmal, als die Vogelklinik vor wenigen Jahren umgezogen ist in ein neues Gebäude in komplett ungewohnter Umgebung, da haben wir vor Angst gequiekt (unsere Mama kennt unsere Geräusche), als wir das erste Mal im Behandlungsraum waren. Wir wussten einfach nicht, was nun kommen würde. Kurz danach wussten wir es wieder, und jetzt ist es okay. Hobeldoof zwar, ätzend, anstrengend und überflüssig, aber eben auch okay.

      Leider ist die Mia von der Natur nicht ganz so gut bedacht worden wie ich. Was sie schon alles erleiden musste, die arme Maus, das gibt’s auf keinem Schiff. Noch sind wir jung, aber wenn wir erst mal so alt sind wie die Cora, der Paule, der Grunzer oder die Domino, dann werden auch wir gegen verschiedene Krankheiten zu kämpfen haben. Die Mia vermutlich eher als ich. Niere und Leber sind bei Papageien immer Schwachpunkte.

      Die Mia hat 40 Gramm zugenommen und eine vergrößerte Leber. Medikamente bekommt sie aber nicht. Sie soll nur Diät halten, und unsere Putze weiß nicht, wie sie das anstellen soll. Wir kriegen doch schon Diätfutter und Leckerli nur äußerst sparsam. Die vergrößerte Leber kann aber auch mit der Mauser zusammenhängen. Wir mausern ja gerade, und das geht sehr auf die Leber. Die Mia ist agil, ist stark, kein bisschen kurzatmig oder phlegmatisch. Daher hoffen wir, dass sich alles wieder normalisieren wird.

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  5. Wir waren letzte Woche bei der Tierärztin. Das Grabschen mit dem Handtuch lass ich mir gefallen. Was habe ich denn für eine Chance? Die gleiche Prozedur wie bei Max und Mia, zusätzlich noch Nasentropfen und Krallenschneiden. Diesmal aber kein Schnabeldremeln. Der Paule war vielleicht sauer, aber alles Motzen war sinnlos.
    Wir haben beide Aspergillose, der Paule nicht so ganz schlimm. Dafür hat der Arterienverkalkung. Ich habe noch zusätzlich Wasser in der Lunge.
    Ich habe seit dem letzten Mal 10 g zugenommen und wiege jetzt 482 g. Die Ärztin sagte, das ginge noch. Der Paule wiegt 430 g, obwohl er viel dicker aussieht.
    Meine Behandlung sieht wie folgt aus: 2 Tage lang 2 x täglich Entwässerungszeugs direkt in den Schnabel (das ist erledigt), 10 Tage lang 1 x Tropfen in die Nase (noch 4 x, dann erledigt), 42 Tage lang Pilzmittelzeugs, 0,48 ml direkt in den Schnabel (noch 36 x)
    Paule: nur 42 Tage lang 0,43 ml Pilzzeugs in den Schnabel, sonst nix. Warum quälen die nur mich so???
    Wir sollen zusätzlich 1 x täglich inhalieren, damit will die Mama aber noch warten, bis die Nasentropfenaktion beendet ist. Danke, liebe Mama, zu gütig!
    Ach ja, mein Ring wurde mir entfernt, der saß zu eng am Bein. Dafür gab es eine Entringungsbescheinigung.
    Die Mama hat übrigens schon viele Macken an den Händen. Sie beherrscht nämlich den "Todesgriff" nicht. Hihihihi, kommt davon.

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    1. Uiuiui, Cora, da hast du ja die A...karte abgekriegt. Gleich drei Behandlungen auf einmal? Das geht wirklich zu weit.

      Du bist aber trotzdem recht zart. Du wiegst 482 Gramm. Ich wiege 580 Gramm und die Mia 560 Gramm. Ich bin aber sehr groß, und daher ist mein Gewicht absolut okay. Ich bin schlank! (Von wegen „Dicker“ - ha!). Nur die Mia ist wirklich zu dick. Sie ist ja fast einen Kopf kleiner als ich. Unsere Mama ist jedenfalls ratlos. Woher kommt das? Bei uns wird ordentlich geflogen und der Gürtel ins kleinste Loch geschnallt. Trotzdem nimmt die Mia zu – und ich ab. Ist doch komisch, nicht?

      Übrigens: Den Todesgriff beherrscht unsere Putze auch nicht richtig (für Nicht-Vogelhalter: das Gefahrengut blitzschnell im Nacken packen, damit der Kopf nicht mehr gedreht werden kann und dadurch der Schnabel außer Gefahr gesetzt ist). Bei uns ist das aber egal. Wir haben noch nie zugegbissen, wenn die Alte ungelenk mit ihren Wurstfingern angefummelt kam. Wir fahren höchstens Scheinattacken oder kneifen ein bisschen, aber das gibt keine Wunden. Ansonsten warten wir, bis sie uns endlich – irgendwie – zurechtgewurschtelt hat. Ich finde, dafür verdienen wir ein begeistertes „Ooooh, sind die aber brav!“

      Komm gut durch die Medikamente, Cora (und Paule auch). Ich weiß, das ist alles total doof, aber du schaffst das! Denk an den Sommer. Bald beginnt die Bikini-Saison und du mit deinem rosa gepunkteten Einteiler wirst die Hübscheste sein.

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  6. Lieber Max, ich bin auch gar kein Fan von Tierarztbesuchen und habe schon alle Varianten durch um dem zu entgehen aber die bösen Chefs haben meist kein Erbamen. Selbst mein schlauer Einfall die ganze Praxis zusammen zu brüllen hat nicht gewirkt, jetzt kommt die Weißkittelin entweder zu uns oder wir gehen hin wenn keiner mehr da ist....Ihr macht das genau richtig man muss erst mal eine Weile beleidigt sein das bringt uns immer ein Leckerlie ein. Ich bin aber ganz erstaunt das ihr die Tierarztnummer ohne Leckerlie macht. Das würd bei uns nicht gehen *ganz doll den Kopf schüttel*
    Für sich entwürdigend befummeln lassen mus was rausspringen!

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    1. Wat, Georgie, du musst in die Griffelanstalt, wenn alle andern evakuiert sind? Du weißt aber schon, dass das kein Kompliment ist, oder? Andererseits: Wenn das Bonus-Einkommen stimmt, warum nicht? Man muss sich ja im Wartezimmer nicht auch noch die Krankengeschichten der anderen anhören, damit der Tag restlos versaut ist. Was gehen einen die Verdauungsprobleme Wildfremder an? Du machst das schon ganz richtig. Aber ohne Leckerli, das schaffen nur Vögel, Schildkröten, Meerschweinchen, Kreuzottern und Vogelspinnen. Die andern verstehen nicht, was man ihnen da hinhält, und wir Vögel sind viel zu aufgeputscht, um ans Futtern zu denken. Wir nehmen das nicht an. Da kann man noch so lockend fuchteln.

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    2. Hmmm... die SUMMER(Beagle) nimmt im Zusammenhang mit Tierarzt auch überhaupt keine Leckerlis und hat sogar Stress wenn die Tierärztin nur zum Kaffee privat zu mir vorbei kommt. Lockend fuchteln oder Futterneid weil CARRY und LISSA ihre leckeren Beruhigungsleckerlis futtern interessiert sie da nicht. (wie gesagt, ein ansonsten verfressener Beagle!)... Nur: RAUS!!!!

      - Und da bei Hunden in der Größe kein "Todesgriff" funktioniert und Zähne wie Schnäbel schmerzhaft sein können - würde bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen nur mehr eine K.O. Spritze helfen damit sie untersucht werden könnte.
      Impfen ist jedes Mal richtig abenteuerlich. Sie ist nicht mein Hund, aber ich weiß echt nicht ob ich diese Ängstlichkeit noch wegbekommen würde. Sie ist so, seit sie mal 8 Stunden in einer sehr verkehrsreichen Gegend abgängig war... Ich möchte nicht wissen was sie da alles erlebt hat.

      LG und ein schönes Wochenende,
      Klarissa und die Mädels

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    3. Wenn ich darüber nachdenke ... ich glaube, du könntest Recht haben mit deiner Befürchtung. Wenn es derart negativ und konstant triggert bei Summer, wird man es wahrscheinlich nicht mehr wegkriegen. Wir kennen das auch von Papageienkumpels. Die Amazone, die vor uns hier wohnte, ist immer ausgetrickt, sobald sie schwarz gekleidete Männer sah. Frauen in Schwarz oder Männer in andern Farben - kein Problem. Ein anderer Graupapagei kriegte Zustände bei Frauen mit Kopftüchern und wieder ein anderer übte sich in Urwaldkreischen vor Tischdecken in einer bestimmten Farbe. Woher so was kommt, lässt sich oft nicht herausfinden. Jedenfalls hat es keinen Zweck, sich dagegenstemmen zu wollen. Da hilft nur, uns diesen Triggern gar nicht erst auszusetzen. Das sitzt bombenfest, das geht nicht mehr weg.

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  7. Oh Max ich kann Dein Leid und auch dein Verhalten AfterTA vollkommen nachvollziehen. Mir persönlich fallen auch weitaus angenehmere Ausflugziele ein, z.b. shoppen mit Frauen *bäää*!! "Mein" Tierarzt steht ganz weit oben auf meiner schwarzen Liste. Der Deppes hat mir nämlich als ich noch klein war ins Ohr rasiert. Kannst Dir also vorstellen, WAS ich von dem halte. Mit Leckereien brauch mir mein Leinenklotz auch nicht kommen, das spuck ich der direkt vor die Füße! Und der TA versucht mich auch jedesmal zu bestechen, als ob ich nen bissel blöde wäre und nicht merken würde, das man mich kaufen will. PFFF. Fies sein und mich mit "gutschigutschiguuu"-Gesäusel auch noch für dumm verkaufen wollen, das sind mir die Richtigen. Pfui. Wäre ich für profane Aktivitäten offen, hät ich dem schon an seinen Tisch gepischert, aber das is mir dann doch zu niveaulos. Ich halte es wie Du, mal geschickt Stundenlang zeigen, was ich von der Aktion gehalten habe, lohnt sich meistens.

    Ich finde übrigens das die Mia aufm letzten Foto total drollig versucht an Dir vorbei zu luschern.. wirkt leicht dümmlich, was nicht bös gemeint is, kenn ich aber vom Piet. Der merkts auch nicht immer und sein Gedächtnis scheint auch keine Glanzleistungen zu vollbringen.. der ist nach´m TA ganz schnell wieder per Du mit der Mutti *dasistvielleichtnepfeife*

    annerkennende Grüße
    Ole B.

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  8. Mann-oh-Mann, in dein Ohr hat der Kittelfred dich rasiert? Ja, geht’s noch? Und heute musst du noch immer bei ihm antanzen und so tun, als hättest du es vergessen? Ich finde, die Solidarität von unsern Zweibeinern lässt in solchen Fällen sehr zu wünschen übrig. Hätte deine Futtermagd nicht wenigstens 3 Millionen Dollar Schadensersatz rausschlagen können? In den USA geht’s doch auch. Sind lädierte Beaglesegel dort etwa mehr wert als hier? Stattdessen muss man sich mit einem „Ich guck dich nicht mal mehr mit dem Hintern an“ über den restlichen Tag retten, um wenigstens durch diesen stummen Protest einen Teil seiner Würde zu retten. Nee, nee, nee, es macht keinen Spaß, in diesen schweren Zeiten Heimtier zu sein.

    Das mit der Mia und ihrem dümmlichen Ausdruck auf dem letzten Foto, das hast du natürlich ganz korrekt entlarvt. Leider bin ich aus Gründen, die ich nicht näher erläutern möchte, zur Richtigstellung gezwungen. Ich betone, dass das Folgende nicht (in Worten: nicht!) meiner persönlichen Meinung entspricht. Ich beuge mich lediglich dem Druck:

    Es heißt, in Wahrheit sei ich die matteste Birne im Kronleuchter (*schluchz*). Was Gedächtnis, Lernfähigkeit und Intelligenz angeht (*ausschnaub*), überträfe die Mia meine Fähigkeiten bei weitem (*heul*). Sie sei immerhin schlau genug, um sich gnadenlos einzuschleimen, wenn dabei was Feines rausspringt. Kindliches Vorbeiluschen gehört dazu.

    Alles nur Lüge!

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  9. Hallo Max, vielleicht kannst Du jetzt nachvollziehen, wie es mir geht, wenn ich bei jeder Gelegenheit in die Katzentragetasche-von-Omis-Katze-Tiffany gezwängt werde und glaub man bloß nicht, dass es mir etwas nützt, wenn ich kratze und beiße, Opa hält die Tasche auf, Omi grabscht mich und zack bin ich drin.
    Den alljährlich fälligen TA-Besuch laß ich stumm über mich ergehen, es bringt nichts sich aufzuregen und Randale zu machen.
    Du kannst Dich jetzt freuen, dass Du gesund und putzmunter bist und wieder einen wahnsinnig eleganten Schnabel hast und noch eins, wenn Du tatsächlich die matteste Birn im Kronleuchter bist, dann machst Du die Schwachstelle durch Deine Frechheit wieder wett, also Kopf hoch alter Freund. Dein PIT

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  10. Was, du auch, Pit? Und ich hatte gedacht, wenigstens Katzen würden sich würdig verteidigen können, den Tierarzt Ralleystreifen ins Gesicht ziehen oder so was. Das enttäuscht mich aber jetzt.

    Danke für deine aufmunternden Worte. Unsere Putze sagt auch immer: "Du (damit meint sie mich) hast zwar nicht "Hier!" gerufen, als der scharfe Verstand verteilt wurde, aber dafür hast du andere Qualitäten. Du bist freundlich, treu und umgänglich (höhöhö ... sie liest hier ja nicht mit). Du bist liebenswert. Man hat Spaß mit dir. Außerdem bist du wunderschön."

    Na ja, damit kann man leben, nicht?

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    1. Wenn die Mama (Du nennst sie respektlos Putze) so über Dich denken würde, könntest Du damit leben :-)
      Und was die Verteidigung beim Tierarzt betrifft, ich bin ein durch und durch friedliebender Kater und ich beam mich in Gedanken einfach weg, Katzen können so was. PIT

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    2. Ach so ... Katzen-Tantra. Das beherrsche ich nicht. Ich bin ein Fluchttier, ich reg mich immer gleich so auf.

      Was die Mama angeht, so habe ich Glück. Sie denkt ja das, was ich aufgezählt habe. Sie sagt immer, man darf keine Dinge schönreden, doch nur weil einem irgendwo was fehlt, heißt das noch lange nicht, dass man nur aus Defizit besteht. Amazonenmänner sind oft etwas schlichter als Amazonenmädels. Trotzdem bin ich Max. Versteht du? Ma-ax! Und sie würde mich nie, nie, nie freiwillig hergeben. Das reicht mir. Damit bin ich mehr als zufrieden. Max

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    3. Freund Max, Du mußt nur lange genug ohmmmmmmmmmmmmm machen ..
      Das Du weißt, dass die Mama Dich niemals freiwillig hergeben würde und dass Du damit zufrieden bist, hat mein Herz erfreut, denn das wir bei unseren Menschen bis ans Ende unserer Tage sein können, ist das beste, was uns allen passieren kann. Dein PIT

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    4. Freund Max, Du mußt nur lange genug ohmmmmmmmmmmmmmmm machen ..
      Das Du weißt, dass die Mama Dich nie freiwillig hergeben würde und dass Du damit zufrieden bist, hat mein Herz erfreut, denn was kann uns besseres passieren, als das wir bei unseren Menschen bis ans Ende unserer Tage bleiben können. Dein PIT

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  11. Lieber Max,

    das war ja ein ganz toller Bericht über euren Tierarztbesuch. Es ist immer interessant, wie das andere Tiere sehen.
    Auf jeden Fall bin ich froh, das es euch an nichts fehlt. Und an das Alter denkt man am besten schon mal gar nicht. Wat kommt kommt.

    Meine erste Zickerei bei Tierarzt ist, dass ich erst gar nicht aus dem Auto springe. Ein Blick wo ich bin und dann kommt die Vollbremsung.
    Drinnen, am Empfang, geht es ja noch. Erstmal orientieren, die Gerüche sortieren.
    Im Behandlungszimmer dann gleich unter den Stuhl in der Ecke.
    Alle müssen erst mal umräumen, damit sie mich kriegen.
    Frauchen nennt mich dann immer "Held". Aber ich glaube, das ist nicht nett gemeint.
    Uns geht es wohl allen gleich. Tierarzt, nein danke. Wo hab ich nur den Aufkleber ???

    Nun bleibt auf jeden Fall gesund !!!!!!!!!
    Grüßle von Angus

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    1. Oh, Angus, du gehörst also auch zu jenen, die ein starkes Gefühl für Selbstbestimmung und Zumutung haben. Sich unter den Stuhl zu quetschen und dort festzukrallen ist bei deiner Größe sicher eine gute Strategie. Im Gegensatz dazu muss sich der viel der kleinre Georgie verbal wehren. Jeder halt so, wie er's am besten kann, nicht?

      Und, ja, es hat keinen Sinn, sich jetzt schon verrückt zu machen über die Zukunft. Aber das ist sowieso eher eine menschliche Eigenschaft. Wir Tiere sind da ganz relaxed. Daraus sollte unsere Putze lernen, ein bisschen jedenfalls.

      In dem Sinne: Gesundheit für uns alle!

      Dein Max

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  12. ich sag nur: KLEIN; ABER OHO! du brauchst dir gar nichts antun wegen diesen großen vögeln. pfah, und grün ist alle mal noch schöner als so ein aufdringliches rot oder gar so ein kackbraun! pfah!

    und zu deinen schnabelfotos muss ich sagen: der hammer! du siehst ja noch mal fescher aus als vorher. zwar hab ich nicht gedacht, dass das möglich sei. aber das ist ja wohl DER beweis! und wer schön sein will, muss leiden. das machen ja auch die zweibeiner so und lassen sich metallkügelchen in ihre schnäbel schießen, mit der nadel in die haut piksen oder von kosmetiktanten im gesicht rumquetschen. aber an deinem beispiel sieht man wenigstens, dass sowas auch sinn hat!

    ich hoff, du lässt dein sonntagsrätsel bald rüberwachsen! ich steh schon in den startlöchern. letzte woche hatt ich keinen zugang zum pezeh, weil die mama sich ohne mich in münchen amüsiert hat.

    dackelbussi

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  13. Aufdringliches Rot ... Kackbraun. Gnnnihihi. Du hast ja so Recht, Pialein. Grün ist allemal besser. Im Schnee sieht man mich früh genug, um nicht auf meinen Schwanz zu latschen, und wenn ich beim Picknick meine Ruhe haben will, kann ich mich samt Salatgurke und Pistazieneis im Gras verstecken.

    Jede Art von -küre ist doof. Äch, dies Geknippe mit dem Nagelschneider - furchtbar. Und erst dieser Schnabeldremel! Dass meine Putze dafür auch noch Geld zahlen muss, ist der Brüller. Ha! Schmerzensgeld müsste ich kriegen. Wie viele Stangen Maoam könnte ich mir dafür kaufen!

    Dein Kopf schüttelnder Max

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    1. mich kannste auch jagen mit dem tierarzt, mit der zeckenzange oder mit nagelschneidern! iiiiiiiiiieh! mama braucht nur dran denken und ich bin die fliege. kann nämlich gedanken lesen und sie wundert sich immer wie ich das mach. hehe! gott sei dank muss ich meine pfotennägel nicht schneiden, weil sich die beim laufen immer abraspeln. villeicht solltest du das auch mal mit dem laufband oder ner kletterwand versuchen?

      dackelbussi

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  14. Bei uns nutzen sich die Nägel auch ab beim Klettern, nur leider nicht gut genug. Irgendwann sind das kleine Dolche. Unsere Mama schreit dann immer auf, wenn wir ihr auf die Hand steigen und uns "ein bisschen" festhalten, weil man das halt so macht. Dann rückt sie uns mit dem Nagelknipser zu Leibe. Von dem Schauspiel aus Taktik, Angriff, Gegentaktik und Gegenwehr will ich hier gar nicht erst reden. Wenigstens müssen wir uns keine Zecken rauspulen lassen und Fieber messen auch nicht. Das ist ja schon mal was. Max

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