Samstag, 16. April 2011

Sie war da ... meine Süße (Teil 3)

Huch! Die kommt mit der Digi-Cam. Ist es zu fassen? Man fotografiert doch keine Leute beim Aufwachen.
 
Die Mia hockte auf der Stuhllehne und machte Paparazzi-Geblitze:
„Bitte recht freundlich.“

Am liebsten hätte ich ihr das Ding aus den Krallen gekickt. Ich kenn doch die Mia. Sie hat Bekanntschaft mit ‘nem Redakteur von „Bellomiez“, und da braucht es nicht lange, bis die Homestory aus dem Mittelteil klappt. Darunter steht dann so was wie: „Smilla (2) aus Hamburg kümmert sich in ihrer Freizeit um Straßenkinder. Max (rechts) ist dankbar für seine schöne Betreuerin.“ Und das lesen dann all die Pudel-Omis und Dackel-Tanten, schnauben ins Halstuch wegen Rührseligkeit, finden die Smilla niedlich und mich voller Verwahrlosung und quatschen mir mindestens zwei Wochen lang im Supermarkt die Ohren fransig, ob ich denn schon Weinbrandbohnen kaufen dürfe – oder ob ich die etwa klauen täte?

Unterdessen ist die Smilla wieder daheim, ganz ohne meinen Schutz. Sie muss sich gegen Wachkörbe voller Anfragen wehren, denn jedes noch so mickrige Heim für verkorkste Regenwürmer oder entwischte Goldhamster will sich jetzt natürlich von so einer attraktiven Sozialarbeiterin unterstützen lassen. Das führt zu Unvereinbarkeit mit ihrem Job. Sie kann ihr Frauchen nicht mehr zur Arbeit begleiten. Die wird konfus und steigt in den Bus nach Grönland. Deswegen muss die Smilla sie suchen gehen. Sie ist ein ganzes Jahr weg. Schließlich wird sie von einem Schlittenhund in den Iglu gezerrt und muss ihm dort die Eisbröckchen ausm Fell pulen. Wir sehen uns nie wieder. Mir zerreißt das Herz. Ich werde nie wieder eine andere Frau angucken können. Ich bin ein gebrochener Vogel. Ich geh ins Kloster. Bruder Horatius füttert mich mit Fleischbrühe. Ich gucke glasig und verliere Kleckse aufm Weg zum Kräutergarten. Und all das nur wegen ein paar dummer Fotos. Muss es wirklich so weit kommen?

„Mia, ich klopp dir deinen Schminkkoffer in die Mikrowelle, wenn du die Fotos aus der Hand gibst“, habe ich daher freundliche Ankündigung gehalten.
Die Smilla hat gegähnt:
„Ach lass doch, Max, ich bin das Geknipse gewohnt …hmmm, irgendwie kriege ich gerade Appetit auf was Süßes.“
„Frühstück steht schon auf dem Tablett“, hat die Mia geantwortet. „Beeilt euch, sonst wird der Kakao kalt.“

Die Mia macht mich wütend
Das ist das Schöne an englischen Landfrauen: Sie schütteln sich einmal durch und sind fertig frisiert. Wenn ich dagegen an die Hennen denke, an die Cora zum Beispiel oder an die Bubi, dann brauchen sie ewig, bis jede einzelne Feder durch den Schnabel gezogen ist. Ich selbst finde duschen ja auch völlig überflüssig. Ist nass und verplempert Wasser. Deo benutze ich nur, wenn ich abends ausgehe. Sonst kleben nämlich die ganzen Mücken an mir.

Die Mama hatte schon einen Stapel Pfannkuchen gemacht. Sie täte kein Fleisch mehr haben für die Smilla, oder sie müsste an die Hackbällchen der Matschfalter gehen - das täte ihr Leid. Aber weil die Smilla ja ohnehin gerade einen Japp auf Süßes hatte, tat sich das gut treffen. Wir haben Sirup draufgeträufelt und jeder von einer Seite gezogen. Die Stücke, die abrissen, gehörten demjenigen, der Schnabel oder Schnauze am andern Ende vorweisen konnte. Drittel müssen ja auch nicht immer gleich groß sein, nicht wahr?

Die Smilla kann soooo süß lachen. Erst geraten die Samtlippen in Vibration, dann kommen die strahlend weißen Perlzähnchen zum Vorschein und schließlich gluggert einem ihr  niedliches „Höhöhö“  ganz tief ins Ohrenschmalz.
„Dein Flügel hängt im Quark, Max.“
Ich könnte ihr ewig zuhören, einfach nur dasitzen und ihren klugen Worten lauschen.

Nach dem Frühstück haben wir die Decke mit dem Geschirr zusammengerafft und vors Spülbecken geschoben. Ich war sowieso nicht dran mit Abwaschen.
„Was machen wir jetzt?“, tat die Mia fragen.
„Flugzeug-Quartett spielen!“, habe ich schnell gerufen.
„Völkerball spielen!“, hat die Smilla geschrien.
„Nee, alles falsch – ich eröffne jetzt meine Typberatung.“

Schon hatte die Mia die Smilla in die Seite gepiekt, und von da an war’s ein Leichtes, die Betäubte abzuführen; die Smilla tat keine Gegenwehr leisten. So macht es die Mia immer, mit allen Mädchen, die zu uns kommen. Sie redet ihnen ein, dass ihnen Lockenfrisur und Glitzerhöschen fehlen täten und dass sie froh sein dürften, dass die Mia ihnen jetzt mit Rat und Gewalt den Fluch des piefigen Geschmacks austreibt. Ich meine, bei mancher Henne mag das ja hinkommen, aber doch nicht bei meiner schwarzen, kurzbeinigen Göttin!

Ich hatte noch kurz überlegt, ob ich mich in den Weg werfe, aber dann dachte ich, soll die Mia doch machen; am Ende wird die Smilla ihr schon ordentlich das Pickelpuder wegblasen. Ich bin mit der Digi-Cam hinterhergeschlichen, während Frau Kosmetikerin ihre Patientin ins Schlafzimmer schieben tat. Mir wurde zwar die Tür vorm Schnabel zugeknallt, aber wozu gibt es schließlich Schlüssellöcher?

Die Unterhaltung war wirklich hörenswert.
Mia: „Mach mal die Augen zu.“
Smilla: „Wozu schmierst du mir Nachtcreme ins Gesicht?“
Mia: „Das ist gegen Falten.“
Smilla: „Du spinnst wohl – ich bin 2 Jahre alt.“
Mia: „Na und? Wenn erst mal die Lappen da an deiner Schnauze anfangen zu hängen, ist es zu spät.“
 
Danach wurde ‘n Wässerchen unter die Augen massiert und die Ohren aufgebürstet.
„Du hast Mischfell“, hat die Mia gesagt.
In Diagnose ist sie immer sehr direkt. Da hat schon so manche Kundin  angefangen zu weinen.
„Benutzt du eigentlich Lippenstift?“
„Na klar“, hat die Smilla geantwortet, „immer wenn ich im Laub wühle – die Ameisen und Borkenkäfer finden das total sexy.“
Ha! Gut pariert, meine Prinzessin. Der Mia ist für ‘nen Moment der Kosmetikpinsel in Spastik geraten. Dann hatte sie sich wieder erholt. Jetzt tat sie umso eifriger fuchteln. Man kennt das ja: Missionsschwestern, die gegen Renitenz prallen, entwickeln meist besondere Enthemmung.  

Nun wurden Klemmchen an die Ohrspitzen getütert und die Wimpern getuscht. Die Smilla lag da wie ‘ne Marzipanwurst, die gerade zum Glücksschwein geformt werden soll. Ich war mächtig stolz auf sie. Das zeigt ihre unendliche Geduld, und kitzelig ist sie auch nicht. Nur als die Mia mit dem Nagellack ankam, ist die Smilla so schnell hochgeschossen, dass sich die Mia vor Schreck hingesetzt hat. Ihr Schwanz klappte lappig zur Seite und die Augen taten Bowlingkugeln imitieren. Dass es jetzt reichen täte, hat die Smilla gegrunzt, sie sei doch kein Tuschkasten! Dann hat sie sich geschüttelt, bis alle Deko wieder rausgeflogen war. Zunge raus, Pfote angefeuchtet, Wimpern abgewischt. Die Mia tat hilflos danebenstehen.
„Ja, okay, ich seh schon, du bist eher der karge Loden- und Tweettyp“, hat sie gehaucht.

Aber so schnell gibt die Mia nicht auf. Jetzt kam nämlich die Klamottenberatung dran. Da kann die Mia enorme Diktatur entwickeln. Ich war froh über die Unterbrechung, denn die ganze Zeit kopfüber auf der Türklinke zu stehen mit dem Hintern am Holz ist keine gute Dauerstellung für Exklusivjournalismus. Außerdem wollte ich ja Fotos machen. Ich habe vorsichtig die Tür aufgedrückt und mich vorm Spalt in Position gesetzt. Die Mädels haben mich nicht bemerkt.
 
Erst mal kam der halbe Kleiderschrank angewedelt. Glitzer-Tops, Leoparden-Bikinis, Spaghetti-Hemdchen, Tanga-Slips – alles flog auf den Teppich. Soweit ich das von hinten beurteilen konnte, tat Smillas Blick keine besonders auffällige Unterstützung beitragen. Jedenfalls war das Zeug sowieso viel zu klein. Das tat auch die Mia merken.
„Weißt du was, Smilla?“, hat sie geflötet. „Ich glaube, bei dir reicht ein schöner Schal.“

Wollt ihr mal sehen? Dieses Foto ist mir nämlich besonders gut gelungen, sogar ohne Blitz. Man beachte die Begeisterung um Smillas Schnauze. Das gelbrote Gerüsche ist eigentlich ‘ne Girlande. Wir hatten damit mal ‘ne öde Tupperparty aufgepeppt. Vielleicht sollte ich das Foto aufheben und mit Unterschrift versehen: „So sieht zufriedene Kundschaft aus.“ Ob sich „Bellomiez“ dafür interessiert? Na, mal gucken, es läuft ja nicht weg. Die Smilla jedenfalls kriegte Zornwellen um die Hüften. Dann fledderte das Ding gegen die Kommode und die Smilla tat schreien: „Ich will jetzt ins Freie! Auf der Stelle! Und zwar nackt!“

Ich habe mich in die Küche retten können, gerade noch rechtzeitig. Schon tat die Tür auffliegen. Die Smilla kam reingestampft, im Fahrwasser ‘ne grüne Zimtstange mit deppertem Blick.
„Max, gibt’s hier irgendwo Landschaft? Könntest du mich bitte ausführen? Ich brauche frische Luft. Dringend.“
„Natürlich, meine Zuckerschnecke“, habe ich gesagt. „Hat dir die Mia was Schickes rausgesucht?“
Statt Antwort ist aber nur so was wie ‘n „Pffff“ gekommen. Die Mia tat mich anfunkeln wie ‘n Hai auf Algendiät.

Wir sind erst zum Park gegangen. Der ist gleich um die Ecke. Hunde dürfen dort ohne Leine laufen und sogar hinkacken, nur sollte man natürlich Pupsbeutel dabeihaben. Ein Kiesweg geht als Brezel drum herum. Dort laufen Jogger und Menschen mit Kurzbeinigen. Es ist jedes Mal das Gleiche. Kaum sehen mich diese kleinen Ungeheuer aufm Rasen stehen, werfen sie ihre Stummelbeine an, fahren die Grabscher aus und schreien: „Gagabei! Gagabei!“ Die Smilla hat gelacht. Aber sie muss das ja auch nicht dauernd ertragen.

Wir haben uns ins Gebüsch gedrückt. Die Mia kennt das vom Geocachen; da kriecht man auch dauernd im Urwald herum. Zumindest kann man auf diese Weise den übrigen Transitverkehr umgehen. Wir sind sogar an einer Ecke herausgekommen, die ich noch gar nicht kannte. Ein ordentlicher Spazierweg mit Umrandung aus niedrigen Buntblumen tat sich plötzlich auf. Stellt euch vor, was für ein Schild davor stand! Ich habe so was ja immer für Märchenbuch gehalten, und wenn ich’s nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, würde ich heute noch nicht dran glauben. Doch Tatsachen kann man nicht leugnen. Sachen gibt’s … tzzz … verrückt.

Nach einiger Diskussion mit der Mia hatten wir die Orientierung wiedergefunden. Wir standen in der Nähe vom Ententeich. Was lag da näher, als dem Frischkäse einen Besuch abzustatten? Das ist der Freund von der Mia, der Harald, der Schwan. Er wohnt doch dort. Der Teich ist gar nicht mal so klein und Mias Liebster auch nicht. Trotzdem haben wir ihn nicht gefunden, obwohl wir einmal ganz drum herum gelaufen sind. Die Mia war deswegen ganz schön stinkig. Sie hätte zu gern mit ihrem weißen Rüschenheini angegeben. Die Enten aber, die wir gefragt hatten, haben gemeint, er wäre wohl zur Backfabrik gefahren wegen Bettelei um Brotreste. Da ist der Mia erst recht die Säuerung in die Mimik gestiegen. Sie hatte nämlich immer behauptet, er täte Yachtverwalter sein. Pah! Tretboot und Wasservogeltafel. So sieht‘s aus.

Am Ententeich
Wir haben dann noch Frisbee gespielt. Den Teller hatten wir einem Stummelbeiner geklaut. Ich hatte das Gör abgelenkt mit Geflatter und Gequake, und die Smilla hat das Ding geschnappt und ist weggerannt. Als wir keine Lust mehr hatten, ist die Mia artig den Deckel zurückbringen gegangen. Währenddessen war endlich ein bisschen Gelegenheit für intimes Gespräch. Ob die Smilla lieber Erbsen mit Karotten essen täte oder lieber nur die Erbsen so, das habe ich gefragt. Ich meine, so was muss man doch vorher klären. Nicht dass man später von Unvereinbarkeit überrascht wird, nur weil man sich nicht früh genug darum gekümmert hat.

Es war schon Nachmittag, als wir heimkamen. Die Mama war böse. Wo wir denn so lange blieben? Die Smilla täte doch rechtzeitig nach Hause müssen, ihr Frauchen mache sich bestimmt Sorgen. Ach Gott, ja. Nun musste alles ein bisschen fix gehen. Brummis fahren ja nicht am Sonntag, daher hatten wir jemand Privates ausgemacht, der gegen Abend nach Hamburg fahren würde und die Smilla mitzunehmen versprochen hatte. Aber für ‘nen schnellen Imbiss war noch Zeit. Es gab Fischstäbchen mit Bratkartoffeln.

Dann musste die Smilla auch schon zusammenpacken. Ich habe ihr was geschenkt. Das soll sie immer an mich erinnern. Rosa steht ihr ganz prima. Eine Prinzessin ist sie ja sowieso. Nur leider passte das Kissen nicht in den Rucksack. Wir haben es daher oben drüber geschnallt unterm verknoteten Schal. Ich finde nicht, dass die Smilla auf dem Foto skeptisch aussieht.

Treffpunkt zur Übergabe war ‘n Rastplatz. Wir sind alle mitgefahren, die ganze Familie, nur der Roosevelt und der Otis nicht, weil die noch schliefen und sowieso ‘nen schlechten Anblick machen. Die Smilla hat gesagt, ich soll die beiden grüßen. Natürlich werde ich das tun, sobald ich sie schnarchend antreffe. Sie schaffen es, nach nur einmal Anschubsen in fünf Riesenfelgen um die Kleiderstange zu eiern, ohne aufzuwachen. Irgendwann bringe ich sie auf zehn. Dann können sie im Flohzirkus auftreten und haben endlich sinnvolle Beschäftigung.

Nun ja, was soll ich sagen? Der Abschied war natürlich schwer. Ich hätte zu gern meine Süße noch ein wenig länger bei mir behalten. Außerdem hatte sie meine Matchboxautos noch nicht richtig gesehen. Es gibt noch so viel zu besprechen. Trotzdem war ich stolz auf die Smilla, weil sie sich total gut im Griff hatte. Sie tat sich ihren Trauerabschied nicht anmerken lassen. Im Gegenteil, sie hopste auf den Beifahrersitz, als täte sie sich auf die Fahrt freuen. Wir haben ihr nachgewinkt. Das Auto fuhr langsam auf die Ausfahrt zu. Smillas spitze Öhrchen konnte man noch sehen im Gegenlicht, während die untergehende Sonne grell orange hinterm Auto stand, als es dort auf Einfädelung wartete.

Dann war die Smilla weg.

Ich weiß noch nicht, was ich von einer Fernbeziehung halten soll. Ist irgendwie mit wenig Raumüberbrückung verbunden, nicht?

Jedenfalls wisst ihr jetzt, wie unser erstes gemeinsames Wochenende war. Am Abend noch kriegte ich eine Mail. Die Smilla schrieb, dass sie heil in Hamburg angekommen sei. Das Haus stehe noch und auch ihr Frauchen hätte alles ganz gut hingekriegt ohne ihre Aufsicht. Acht Kilo Plätzchen hätte sie gebacken. Das gesamte Wohnzimmer stehe voller Tupperdosen. Jetzt wäre nur noch die To-do-Liste für Montag, für die Arbeit zu schreiben. Ein Foto hat die Smilla beigetan. Es lässt mein Herz hüpfen. Wenn ihr mit dem Ohr ganz nah an den Monitor herangeht, könnt ihr es noch immer jubeln hören.

© Max: Papageiengeschichten
© Originalfotos (Hund): Smilla the Heeler
© Originalfotos (Vogel): A. L.

Kommentare :

  1. *seufz* Ihr seid so ein wunderschönes Paar!

    Wenn meine Mädels doch auch nur so guten Geschmack wie die Smilla beweisen würden und sich auch mehr tierartenübergreifender umsehen würden...;)

    Müsste ich mir die nächsten Tage nicht solchen Stress wegen Verhütung machen...denk ich.

    LG,
    Klarissa

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  2. Hi Max,
    du kannst stolz auf deine Smilla sein, sie kommt mit absolut ALLEM ganz cool klar!
    Sogar mit Mia's Kosmetikfimmel wußte sie gut umzugehen.
    Schade nur, dass an dem Teich, wo ihr gelaufen seid, das Krempelsocken Verbotszeichen stand. Da kann ich ja nie nich langdüsen, wo ich doch so gern die Spaziwege wechsle :X
    Ich kann dir zur Fernbeziehung nur raten, ich bin damit sehr zufrieden!
    Liebes Wuffi Isi

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  3. Danke, Klarissa, ich find auch, dass ich neben der Smilla sehr gut ausschaue. :D

    Multikulti ist nur eine Frage der Offenheit. Vielleicht verliebt sich ja eine von euch in einen Schildkröt oder in einen Weinbergschneck. Dann wäre ich der Letzte, der darüber lacht. Optische Abweichungen sind doch so was von unwichtig!

    Die Mia übrigens hat mal Empfängnisberatung aufm Bauernhof gemacht. Sie kennt sich da gut aus. Ihr Tipp: Den Kühen blaue Müllbeutel als Höschen um den Hintern knoten. Erstens törnt das jeden anständigen Mann ab und zweitens kommt er nicht näher ran. Genial, was?

    Also, Schlüpper überziehen und das Problem ist erledigt.

    Viel Erfolg wünscht
    euch Max

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  4. Ja, Isi, die Smilla hat dem Kosmetikbeutel der Mia ganz schön den Marsch geblasen. Sie hat's halt mehr mit Matsch und Wassergeplantsche. Ich mag natürliche Frauen.

    Das Verbotsschild für Krempelsocken würde ich an deiner Stelle nicht so ernst nehmen. Du bist doch schön niedrig. Wenn du dich noch dazu ein bisschen flach machst, sieht dich keiner und du kannst als Windhauch hinterm Gebüsch lang laufen. Du darfst nur nicht deine Ohren aufstellen.

    Fernbeziehung? Ach, ich weiß nicht. Immer nur auf Post warten? Man ist so abgeschnitten von scharfer Erotik.

    Dein Max

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  5. Ach Max, mein schöner grüner.
    Uns wird wohl nur die Fernbeziehung bleiben. Ich kann hier ja nicht weg, sonst macht Kerstin nur Blödsinn. Und Kerstin würde niemals ihr geliebtes Hamburg verlassen. Am Donnerstag, da ist sie übrigens mit einem Flugzeug über die Gegend geflogen, wo ihr wohnt.. glaubt sie jedenfalls.

    *knutsch*
    die Smilla

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  6. Siehste Max,
    deine Smilla ist auch für eine Fernbeziehung!
    Nero hat mich doch auch scxhon besucht, das kann man doch gegenseitig immer mal von Zeit zu Zeit tun, damit die Liebe frisch bleibt! Ist vielleicht besser so, als wenn man sich jeden Tag auf der Pelle hockt.
    Du meinst, ich kann trotz Krempelsockenverbotsschild dort langdüsen?
    Liebes Wuffi Isi

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  7. Na gut, wenn ihr meint. Dann beziehe ich halt die Ferne.

    Das ist wie Werbung gucken: himmelblaue Anpreisung, aber ausprobieren, ob's hinhaut, muss man selbst. :(

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