Samstag, 11. Juni 2011

Die Mia ist alt geworden

Dieser elegante Kringel hier unten rechts auf dem Bild bedeutet nicht etwa, dass die Mia goldene Hochzeit hatte. Nee, so alt ist sie nun auch wieder nicht, außerdem ist sie nicht verheiratet. Sie hatte Geburtstag, gestern. 9 ist sie jetzt – und da wird’s kritisch. Mit 10 läuft nämlich alles auseinander, werden die Füße runzelig, fängt der Hintern an zu hängen, geht Omi Demenz schon mal in Puschen raus in den Supermarkt. Ich weiß das, weil ich ältere Hennen kenne, die Cora zum Beispiel. Bei der drängeln sich schon so viele Kerzen auf der Torte, dass nach spätestens einer Stunde ‘n Pfannkuchen aufm Servierteller liegt wegen Resignation vorm Gewicht. Ich meine, noch ist es ja nicht so weit bei der Mia, noch hat sie ein Jahr Schonfrist, aber ansprechen darf man das Bittere ja vorsichtshalber, damit ihr später nicht die Überraschung die Augen aufreißt.

Wir hatten diesmal Eierlikörtorte. Ich musste sie anzünden, die Mama hat sie getragen und beide haben wir „Zum Geburtstag viel Glück“ gegrölt. Die Mia hockte noch in der Voli und tat so, als wäre sie überwältigt. Dabei hat sie morgens um diese Uhrzeit immer schon ihre Schminksachen nachgezählt, ob nichts fehlt. Es geht die Lüge um, ich täte mit ihrem Rouge-Pinsel meine Matchbox-Autos abpuscheln – Blödsinn!

Dann sind wir gemeinsam in die Küche gegangen, wo der Gabentisch aufgebaut war. Die Mia hat alles auseinandergerissen: „Wo? Wo? Wo ist die Kohle?“, hat sie geschrien. Sie spart doch auf ‘n Epiliergerät zum Beinerasieren. Die sind sauteuer, die Dinger, vor allem, weil’s ein Spezialapparat sein muss. Durchs Federgestrüpp an den Waden kommt nur ein elektrischer Schafscherer. „Delightful mäh“ heißt die Ausführung in Weiberpink. 149 Euro im Schäferversand.

Sonst ist wieder ‘ne Menge Glitzerkram zum Vorschein gekommen: Spaghetti-Shirts, eine Bermudas, Waschlappen mit Monogramm, dazu allerhand Töpfchen mit Stinkecreme und Farbpuder zum Vorgaukeln ausgeschlafener Gesichtsfrische. Ich habe unterdessen den Eierlikör am Weglaufen gehindert. Wenn ich nicht wie ‘n Blöder an den Tortenrändern Staumauern gegraben hätte, wäre der schöne Fusel weg gewesen. Die Kerzen machten alles weich und willenlos. Leider kriege ich von Sahne immer Aufstoßen. Die Mia hat mich angeglotzt wie kurz vor enthemmter Mordlust. Ich hätte aus ihrer herrlichen Torte ‘nen Buddelacker gemurkst, tat sie plärren. Und überhaupt! Ich wollte mich wohl lustig über sie machen - ihr mit so dämlichen Karten zu kommen.


Damit war mein Geschenk gemeint. Ich hatte ihr Visitenkärtchen ausgedruckt. Ich weiß gar nicht, was sie hat. Ist sie etwa keine Expertin für Kosmetik? Und ein paar Euro extra kann doch jeder gut gebrauchen. Man muss nur richtig Werbung machen. Bestimmt kommen jetzt ein paar Enten-Omas und wollen sich die Hacken abschmirgeln lassen. Währenddessen muss ich ja nicht unbedingt ins Bad und die Mama kann sich ruhig auch mal in der Küche waschen. Mit einem bisschen guten Willen täte sich alles regeln. 

Könnt ihr euch noch erinnern, als ich der Mia zu Weihnachten die teuren Parfümpröbchen geschenkt hatte? Und wie die Mia dann geschrien hat, ich wäre ‘n Idiot, das täte kein Parfüm sein, sondern wäre Rum-, Vanille- und Zitronenaroma aus dem Backregal? Lange gucke ich mir das nicht mehr an mit dem Gekeife. Wenn die Mia nie zufrieden ist, kriegt sie das nächste Mal eben wieder Schokolinsen. Dann soll sie sehen, wie sie damit glücklich wird. 

Zum Frühstück haben wir die restliche Torte gegessen. Danach bin ich gleich wieder ins Bett gegangen. Mir war nicht gut. Im Bauch war Waschgang und im Kopf Nebelwettbewerb. Erst am Nachmittag bin ich wieder aufgewacht. Ich hatte Durst. Die Mia saß auf dem Küchentisch, die Füße überm Abgrund, der Hintern auf ihrer neuen veilchenblauen Nicki-Jacke. In der Kralle hatte sie das Handy und war am Schnattern. Bestimmt hatte sie schon alle ihre Freundinnen durchgequatscht. Jetzt war die Cora dran.
„Denk dir – ich darf endlich mit dem Harald allein weg!“, hörte ich sie flöten.

Echt? Die Mia allein auf die Piste? Wie hatte sie das denn geschafft; sonst muss ich doch immer mitgehen. Aber die Mama tat es bestätigen: Ja, die Mia sei schon recht vernünftig, jetzt wo sie 9 ist, außerdem gehe der Harald mit und die Karten seien vorbestellt; da könne nicht viel schiefgehen.

Aha. Varieté sollte es sein. Gut so, dazu hatte ich sowieso keine Lust. Menschen, die sonderbare Dinge tun, kann ich mir schließlich jeden Tag hier daheim anschauen. Meine Mama kann auch ganz prima jonglieren (am liebsten mit Putzschwamm und Reinigerflasche), und sogar zaubern kann sie: Eben war die Pralinenschachtel noch voll … Simsalabim … jetzt isse leer.

Kurz vorm Abendbrot tat’s klingeln. Draußen stand ‘ne Taube auf der Fußmatte. Ich hätte sie fast nicht erkannt, weil sie ‘nen dicken Blumenstrauß trug, auf dem Rücken festgebunden. Der gab ihr den Anschein einer länglichen Pflanzschale mit Vogelkopf. Ich wollte gerade dagegentreten, als sie zu quaken anfing:
„Ist die Mia da?“
Ich hatte noch überlegt, ob ich das der Mia antun dürfte, aber dann dachte ich: Soll sie den Kerl doch selbst rauswerfen. Der Blumenstrauß war, wie sich herausstellte, eine Sammelaktion der Taubengruppe „Schönes Wohnen Hannover-Ost“. „Der lieben Mia alles Gute zum Geburtstag“ stand auf der Karte. Ein Gutschein über 20 Euro für freies Futtern bei McMampf steckte auch noch drin. Diese elenden Schleimer! Aber jedes Mal zu spät sein mit der Balkonmaut, sobald ich sie eintreiben will, das können sie. Da ist dann nie genug Geld da. Aber hier den Krokos spielen. Widerlich.

Später ist der Harald gekommen zum Abholen. Schwäne haben es besonders leicht mit Galakleidung: Nur ‘ne schwarze Fliege um die Gurgel knoten – fertig. Er sah diesmal aber etwas zu dolle weiß aus. Bestimmt hatte er sich mit Trockenshampoo eingepudert. Jedenfalls tat er danach riechen. Gern hätte ich die Zugluftprobe gemacht, ob Schwaden aufsteigen, aber dafür bleib keine Zeit, denn eine Parfümwolke kam plötzlich den Flur langgelatscht. Sie hatte eine weinrote Häkelstola um, trug ein gleichfarbenes Operntäschchen und ein selten dämliches Grinsen um die Schnabelklappen. Wenn ich nicht wüsste, dass die Mia schon mal verlobt war (mit dem Coco … Gott hab ihn selig), hätte ich gedacht, sie täte sich geheime Vorfreude zurechtkichern.

„Viel Spaß … amüsiert euch gut“, tat die Mama winken. Sie selbst ist gleich anschließend abgedampft zum Hallensport. Dort latscht man erst im Kreis herum, macht Dehnübungen und gemütliches Ballauftupfen, und später, nachdem man sich umgezogen hat, sitzt man gemeinsam in der Kneipe und redet über Wechseljahre und Geranienpflege. Bei Menschen heißt so was Kultur. 

So ein Abend allein zu Haus ist gar nicht schlecht: Man kann die doppelte Zeit am PC sitzen (die beiden Pelzfliegen hatten sich versehentlich selbst im Schlafzimmer eingesperrt, gleich nach dem Aufstehen). So konnte ich endlich mal in aller Ruhe Mias Cookies überprüfen, wo sie überall herumsurft, und die Passwörter vom Roosevelt und vom Otis löschen. Ablage muss schließlich sein, so ungern man sie auch macht.

Um Mitternacht war die Mia wieder da. Im Treppenhaus kicherte es. Immer wenn das Licht wieder anging, konnte ich sie knutschen sehen. Zumindest war da was Weißes mit was kleinem Grünen, das irgendwie verknäult war. Durch diese Türspione erkennt man ja leider nur Umrisse. Dann hörte ich den Harald die Stufen runterwatscheln. Es klang wie Schollen, die man in Mehl klatscht. Gleich darauf ging die Tür auf.
„War’s schön?“, habe ich gerufen. Meine Krallen hatten sich im Mauskabel verheddert. 
„Ja, super“, hat die Mia geantwortet. „Ich geh dann mal die Fledermäuse freilassen – gute Nacht.“

Ich hoffe doch sehr, dass sich das Alter nicht in unnötiger Milde ausdrückt. Mitleid mit Pelzfliegen? Das tut nun wirklich nicht nötig.

© Max: Papageiengeschichten

Kommentare :

  1. Huhu Max.
    Mönsch, wärst du wohl so lieb und richtest der Mia meine allerherzlichsten Glückwünsche zu ihrem Woofday nachträglich aus? Sie hatte bestimmt einen tollen Tag (und Abend), den sollen wir Mädchen an unserem Bestimmertag auch haben.
    Für dich lass ich noch ein *Schmatz* da :-)

    *wuhuu*
    die Smilla

    AntwortenLöschen
  2. Hi Max,
    darf ich dich erinnern, dass du im nächsten Jahr auch so alt wie Mia bist?
    Aber dein Beitrag ist mal wieder Spitze, ich mußte ganz sehr viel lachen :))
    Ich bin übrigens auch gern allein am PC, da kontrolliert Niemand, was ich schreibe :((
    Liebes Wuffi Isi

    AntwortenLöschen
  3. Ja, Smilla, hab ich ausgerichtet.

    Die Mia sagt: Herzlichen Dank, das täte total lieb von dir sein. Sie hätte 'nen klasse Tag gehabt. Und denk dir: Abends im Varieté wäre 'n Stinktier aufgetreten. Max hätte es geheißen und sehr geschickt mit seinen drei Gehirnzellen jongliert.

    Selber schreiben darf die Mia hier nicht, nicht solange ich das verhindern kann. Hennen bringen immer alles durcheinander. Aber den Boten spielen, das tu ich gern.

    Deinen Schmatz habe ich aufgebraucht. Krieg ich einen neuen?

    Bussi-Bussi :-*
    dein Master of the Universe

    AntwortenLöschen
  4. Na und, Isi? Wenn ich im nächsten Jahr so alt sein werde wie die Mia, habe ich Weisheit und Kariesma und die Mia Orangenhaut und aufsteigende Hitze. Das ist der Unterschied.

    Musst du deinen PC auch mit allen andern teilen? Wir haben feste Benutzerzeiten. Manchmal kippt mir aber aus Versehen Zuckerrübensirup über die Tastatur. Das ist dumm, wenn zufällig die Pelzfliegen nach mir dran sind. Die kleben dann daran fest. :D

    Dein Max

    AntwortenLöschen
  5. Hallo, Max und Mia!
    Erst mal noch herzlichen Glückwunsch zu Deinem Bursteltag. Du hattest ja einen tollen Tag und Abend. Der Max hat uns das so schön beschrieben, daß man sich vorm PC fast kringeln mußte vor lachen. Er ist ja manchmal ganz schön krass zu Dir und seinen Lieben aber bestimmt ein ganz lieber Kerl.
    Euch allen noch schöne Pfingstfeiertage

    AntwortenLöschen
  6. Jetzt zu dir, Cora. Das hattest du nebenan geschrieben:

    "Hallo Max,
    könntest du bitte der Mia folgendes überbringen:

    "Meine liebe Freundin Mia,
    ich wünsche dir zu deinem heutigen Geburtstag alles Liebe und Gute und vor allen Dingen viel Gesundheit und starke Nerven (wegen dem sächsisch-mittelamerikanischen Glotzkopf). Ich habe ja lange nichts von dir gehört. Dir geht es doch gut? Hast du schöne Geschenke bekommen?
    Der Paule findet dich sehr niedlich, meint aber, dass dein gelber Nackenfleck noch besser aussähe, wenn er auf vorne auf dem Kopf sei. Männer....!
    Ich wünsche dir noch viel Spaß beim Feiern.
    Deine Cora"

    Und das bitte heute noch. Danke"

    Auch das habe ordnungsgemäß ausgerichtet. Um ein Haar hätte die Mia mich vom PC gerempelt. Sie wollte dir unbedingt antworten, aber ich habe mich festgekrallt und meinen Platz verteidigt. So schnell kommt mir die Pute nicht an meinen Blog. Du musst dich mit meiner Überbringung begnügen.

    Ich soll dir das sagen: danke - total gefreut über Wünsche - Tag war toll - Geschenke auch, nur zu wenig - abends mit Harald im Varieté gewesen - sonst alles okay - Paule wohl ein Süßholzraspler? - grüß ihn schon - Melde dich bald mal wieder - deine Mia.

    Zufrieden, Cora?

    :-*
    Max

    AntwortenLöschen
  7. Danke, Papa-Helga, deine Glückwünsche habe ich der Mia eben in die Küche gebrüllt. Sie hat zurückgebrüllt: "Sag ihr herzlichen Dank - und schöne Grüße!"

    Aber eins muss ich mal klarstellen: Ich bin nicht krass. Ich bin nur charaktervoll und ehrlich. Leider werde ich oft verwechselt. Dabei habe ich keinerlei Ähnlichkeit mit einem großmäuligen Waschlappen.

    Schöne Pfingsten.
    Dein Max

    AntwortenLöschen
  8. Hi Max,
    ich hab grad meinem Pötschke (Herrchen) die Geburtstagsbeschreibung von dir vorgelesen und er hat sich fast gekrümmt vor Lachen. Er kennt dich ja noch nicht wirklich, so wie ich dich kenne! :-0
    Also an den PC darf ich fast immer. Momo geht gaaanz selten ran und Heidi lass ich schon an das Teil, wenn sie möchte, denn es gehört ihr ja.
    Liebes Wuffi Isi

    AntwortenLöschen
  9. Hi, Max!
    Entschuldige, daß ich krass mit charaktervoll und ehrlich verwechselt habe, tut mir leid. Ich wollte Dich nicht beleidigen. Dir, vielen Dank, daß Du die GT-Grüße ausgerichtet hast und Mia auch vielen Dank für ihre Grüße, wir haben uns gefreut.
    Hast Du überhaupt mal geschaut, wie sich die kleinen Grauen in der 1 Woche entwickelt haben?
    Naja, sie sind noch nicht so schön wie Du und Mia, aber gut Ding will Weile haben.
    Habt noch einen schönen Abend und seid lieb gegrüßt von Papa-Helga und ihren Grauen

    AntwortenLöschen
  10. Hallo Max,

    würdest du bitte Mia vom Grunzer und seinen Freunden verspätete, aber trotzdem herzliche Glückwünsche ausrichten?
    Wenn man mein Alter nimmt, ist die Mia gerade im Teenageralter. Von wegen Hintern hängt, selbst bei mir ist noch alles am alten Platz.
    Und was ist denn das für ein herzallerliebstes Foto, wo du Mia's Frisur so lieblich richtest? Bist halt doch ein feiner Pinkel, magst es nur nicht zugeben.
    Übrigens, mit der Brille schaust du voll cool aus. Damit würdest machst du allen Hühnern die Beine weich.

    Neidvolle Grüße vom Grunzer

    AntwortenLöschen
  11. Ja, wahrscheinlich aber nur denen vom Wienerwald. Hihihihi!

    AntwortenLöschen
  12. Ach, die Cora wieder. Immer stänkern. :-L

    Wenn die armen Wienerwaldhennen in ihrem Knast was Tolles zu gucken kriegen, dann muss man mir dafür Dankbarkeit schenken, denn dann läuft das unter ehrenamtlicher Sozialpflege.

    Papa-Helga, deine grauen Nacktpuschel habe ich mir natürlich angeschaut. Ich warte aber noch, bis sie größer sind, damit sie verstehen, was ich ihnen voll Weisheit und Lebenserfahrung mit auf den Weg gebe. Noch sind sie ja zu klein. Ich bin mehr fürs Intellektuelle zuständig. Vom Breihochwürgen krieg ich immer Sodbrennen. :D

    Die Verspätungswünsche vom Grunzer habe ich ausgerichtet. Die Mia sagt herzlichen Dank. Weißt du, Grunzer, irgendwie bist du nicht ganz auf der Höhe, kann das sein? Die Mia hatte doch längst mit deiner Bubi telefoniert; da waren die Glückwünsche schon längst ausgesprochen.

    Und dann das mit dem "herzallerliebsten Foto". Wieso? Das bin doch nicht ich, die der Mia in der Frisur herumpuschelt - die Mia beharkt mich! Sag bloß, du verwechselst mich mit einem Mädchen! :( Du brauchst 'ne Brille!

    So, und nun sage ich der Isi noch, dass sie ihrem Pötschke herzliche Grüße ausrichten soll. Männer haben halt doch den besseren Humor. Die merken gleich, wenn sich alberne Takeltussen wie die Mia zum Schaumlöffel machen. =))

    Güßili euch allen :-*
    der Max

    AntwortenLöschen
  13. Also Max, wenn die Cora die Wahrheit schreibt, brauchst du nicht glauben dass sie stänkert. Das würde Cora gar nie nicht tun.

    Ähm, die Mädels telefonieren ständig stundenlang untereinander, da passe ich nicht mehr auf was die quatschen. Die Bubi hat mir auch nicht erzählt dass sie Mia schon gratuliert hat. Sie wollte mich bestimmt nicht beschämen. Logisch bin ich auf der Höhe. Meinst du ich wäre sonst der Chef? ;)

    Na gut Max, dann nehme ich das mit dem feinen Pinkel eben zurück. Das Foto ist trotzdem herzallerliebst. :p
    Du warst also nur das Model für Mia's Kosmetikstudium. :)) Lässt du dir die Krallen auch schon lackieren?

    AntwortenLöschen