Mittwoch, 4. September 2013

Mein Amazonen-Alphabet:
M wie Meine Welt

Es gibt viele Vorurteile über uns Amazonen. Eins lautet, dass wir ein eintöniges, anspruchsloses Leben führten. Ich kann das nicht unterschreiben. Okay, es hatte uns niemand gefragt, ob wir bei der Putze einziehen wollten, als sie mit dem Transportkäfig in der Hand bei unsern Züchtern auf der Matte stand und mit dem Finger auf uns zeigte. Aber da wir ohnehin in Deutschland geboren sind und keine rechte Verbundenheit mehr fühlen zur Heimat unserer Vorfahren, außerdem Urwald nur als Fototapete und Yucca-Palme kennen, haben sich unsere Interessen ein klein wenig verschoben. Wir gehören zu den zivilisierten Papageien. Wir wohnen in der Stadt auf der Etage. Wir brauchen unsere Mahlzeiten nicht mehr selbst zu suchen und nicht mehr den Kopf einzuziehen, wenn es stürmt und regnet. Wir sitzen dabei ganz ruhig auf der Schaukel und gucken aus dem Fenster.

Darf ich vorstellen? Im Einzelnen sieht mein Leben so aus:

Das ist die Voliere. Hier sitzen wir, wenn die Putze nicht da ist und auch mal zwischendurch zum Dösen, wenn wir unsere Ruhe haben wollen.

Ist die Putze daheim, hocken wir meist hier. Das komische Gebilde nennt sich Kletterbaum, auch bekannt als guter Wille. Er erfüllt aber seinen Zweck und fällt auch nur ganz selten um.

In der Küche sitzen geht natürlich auch


... oder im Schlafzimmer auf dem Kleiderschrank

Auf dem Fußboden herumgurken mag ich ebenfalls sehr gern. Man findet interessante Dinge

Überhaupt muss man dauernd aufpassen, dass nichts passiert - die Putze ist doch so dusselig

Zur Kurzweil stehen vielfältige Angebote bereit, zum Beispiel turnen

... gern auch mal mit der Mia

schreddern

Dreck machen

die Putze zärtlich beknabbern



regelmäßige Abenteuerausflüge in fremde Welten

... und ferne Länder

Zwischendurch chillen, Kraft tanken zum ...

Schnabelhakeln

... und natürlich zum Duschen. Auch das muss sein - leider

Das ist übrigens die Mia, auch beim Duschen, die alberne Nuss

 
 Zu futtern gibt's Knastmampf: Diätmüsli mit Obst. Ohne Besteck. Ohne Nachtisch

Ganz schön aufregend, ne? Mein Alltag ist ein Feuerwerk an Highlights.


Äh ... Leute?
Glaubt ihr das wirklich?

Hö.

  
 Ach was. 
Lasst euch nicht verarschen.
Ich hab ein absolut geiles Leben.
Guckt hier:


Taschengeld ... Nightlife ... lecker Tellergerichte ... süffige Gaumenfreuden ... meine Freunde im Netz ... heiße Sportwagen ... tolle Reisen ... und meine Monatskarte

Jawohl, das ist meine Welt. 
Ich geb sie nicht wieder her. 
 
 
Fotos: © Morguefile: Teller, Roulette, Taj Mahal, Cocktail  
© Max: Papageiengeschichten

Sonntag, 1. September 2013

Rätsel 138

Ta-taaaaaa! Heute raten wir mal was in ... Schwarz. Mir ist es wichtig, dass farblich keine Langeweile aufkommt.


Bitte schön. Es ist ein Zivilisationsprodukt, von nicht nennenswerter Schwere und unnütz, während man sich mit einer Machete durch den Urwald schlägt. 

Sonntag, 25. August 2013

Rätsel 137

Guten Tag, allerseits. Heute ist wieder schwarz angesagt (wir haben viel Schwarzes). Ich möchte von euch wissen, was das ist, was ich euch zeige.


Na, schon eine Idee?

Soll ich trotzdem mit einem Tipp behilflich sein? Okay. Es ist etwas, das man als Karawanenführer nach Timbuktu wahrscheinlich nicht mit ins Reisegepäck tut. Bei Modellbauern und Briefmarkensammlern steht es ebenfalls eher nicht auf der Wunschliste.