Sonntag, 26. Dezember 2010

Hilfe - mein Schaschlikspieß!

Ist es zu fassen!

Weihnachten ist noch nicht rum, aber schon wird betrogen und geraubt.

Hatte ich der Mia nicht extra Anweisung gegeben, dass sie ihre Krallen von meinem Schaschlikspieß lassen soll? Und was ist das hier?




Na, der hab ich aber was getutet!

Hier bin ich beim Anpirschen:



Über das, was danach kam, decke ich den Flügel der Lücke. Mein Gott, können Weiber schrill plärren.

© Max: Papageiengeschichten

Samstag, 25. Dezember 2010

Meine Geschenke

Na, wie war’s bei euch gestern? Hat sich die Weihnachtsbescherung bezahlt gemacht, oder hat es ihr an Ergiebigkeit gefehlt?
Also ich kann nicht klagen. Das hier kam von meinem Freund Grunzer:



Okay, ein Lamborghini sieht in Frankenland vielleicht etwas anders aus als im Rest der Welt, aber lila ist schon mal große Klasse. Ich habe die Karre neben meine zitronengelbe "Ente" gestellt; da kommt sie prima zur Geltung. Die Haribo haben auch gut geschmeckt, hätten aber ein paar mehr sein können.  Fledermäuse mögen so was nicht, denen tut das Pickel verursachen und Verstopfung - sollte der Grunzer langsam mal wissen. Nicht auszudenken, wenn ich nicht auf alles aufpassen täte.
Dann war noch dies in einem andern Paket:

Bammelspielzeug für artige Amazonen

Das Paket ist von Tante Michèle, von ihr und der ganzen Familie. Es hatte so furchtbar geklappert in dem Karton, als ich ihn geschüttelt hatte. Da dachte ich schon, der Pauli wäre drin und würde mit seinen  Hasenzähnen und seinen Plastikhaarspangen gegen die Wände scheppern. Ihr ahnt gar nicht, wie froh ich bin, dass nur Spielzeug drin lag. Nicht noch ein Austauschschüler, nicht noch einer! Die beiden dusseligen Schaufelhufen und der australische Weißmützenheini sind genug an Zumutung, aber das ist eine andere Geschichte, davon erzähle ich euch später. 

Jedenfalls, die Spielsachen von der Tante Michèle sind super. In Wahrheit sind es noch viel mehr als oben auf dem Foto: gaaaanz viele, alles voll, das ganze Paket. Gebimmel und Gebammel in jeder Größe. Denkt euch - sogar ‘n Schaschlikspieß aus Holzscheiben ist dabei! Den habe ich mir immer gewünscht. Eigentlich muss ich ja alles mit der Mia teilen, doch den Spieß, den kriegt sie nicht! Ich hab ihr gesagt, sie soll die Krallen davon lassen und lieber an den Lederbändern knappern, das täte ihrem Lippenstift viel bessere Schonung erteilen. Vorsichtshalber habe ich den Schaschlik sofort beiseite geräumt. Hier seht ihr mich bei der Vorbereitung auf die erste nähere Qualitätsprüfung:

Ich mit dem Schaschlikspieß

Und hier bin ich bei der Liebko… äh … bei der praktischen Anwendung. Och joa, sieht gut aus am Kletterbaum. Liegt auch gut im Fuß. Danke, Tante Michèle, das hast du gut ausgewählt.


Von der Mama und der Mia habe ich natürlich auch Geschenke bekommen. Vom Wunschzettel waren aber nur drei dabei. Das Juckpulver fehlt leider und auch die Zwille mit der extra breiten Einlegeschlaufe für etwas größere Wurfgeschosse. Das finde ich ärgerlich. Die Mama hat wissen wollen, wofür ich das brauchen täte. Dabei hat sie so ‘nen komischen Ton an der Stimme gekriegt, so wie es Leuten passiert, die gerade denken, sie hätten einen noch rechtzeitig vom Doppelmord an zwei harmlosen Ming-Vasen abgehalten. Was die Mama immer hat! Dem Roosevelt ging es doch gut. Nur der Otis war nach der vielen Schokolade noch kackbrauner als sonst und war die halbe Nacht nicht vom Eierbecher runtergekommen. Mich tat das stören, deshalb hatte ich eine Tupperdose drübergestülpt.

So, das war mein Bericht vom diesjährigen Gabentisch. Was sonst noch drauflag, verrate ich nicht. Ihr werdet sonst neidisch. Jetzt gehe ich in die Küche und probier meinen neuen Chemiebaukasten aus. An der Farbe muss ich noch was ändern; die Mama hat sich gestern sehr erschrocken über die neongrüne Bratensoße.

© Max: Papageiengeschichten

Sonntag, 19. Dezember 2010

Rätsel 9

Langsam glaube ich, ihr könntet denken, wir haben alles in Schwarz:



Dies ist wieder leicht. Trotzdem ein Tipp: Es ist kein Frühstücksbrettchen, wo ich mein Nutellabrot drauf schmiere.