Samstag, 6. Oktober 2018

Der große Apfel, der niemals schläft (5. Teil)



Soso, der Pit wollte also nach Harlem. Und warum, wenn man fragen darf?
„Geht dich nichts an.“
Oooh, der Herr hat Geheimnisse.
„Das wird sicher sehr emotional für dich. Ich freue mich ja so, dass ihr euch endlich näher kommt.“
Das war die Cora, die das gesagt hatte. Dabei plinkerte sie den Pit treuherzig an wie 'ne Kaltmamsell, die vom Kunden wissen will, ob ihre Mettbrötchen gut ankommen. Sie hielt ein Bein angezogen hinter dem andern und wiegte verständnisvoll den Bauch hin und her.
Hö? Hatte ich was verpasst?
„Pst. Sein Sohn, der Maler“, hat mir die Mia zugeraunt.
„Zeig doch mal, Pit“, kam mir jetzt auch die Cora zur Hilfe.
Daraufhin fing der Ringelplüsch an, umständlich in seiner Plastiktüte zu kramen. Zwischen Coladosen und einer Packung, die aussah wie eingeschweißte Käsescheiben, zog er einen Flyer hervor.


Aha. Familienzusammenführung also. Wie rührend. Mussten wir da jetzt alle mit hin?
„Ich geh allein!“, hat der Pit sofort klargestellt.
Und die Mia ist ihm auch gleich mit ihrem besten Argument in die offene Tür gefallen:
„Wir wollten doch shoppen gehen!“
Ihr stand tiefes Entsetzen in den aufgerissenen Augen.
„Aber ich darf doch mitkommen, Pit, nicht?“, hat sich die Cora angeschleimt. „Ich will dich nicht allein lassen auf deinem sicher schweren Weg. Dafür sind Freunde doch da.“
Die Pause, die darauf folgte, hätte ihr eigentlich zu denken geben müssen, aber die Cora tat den Pit so lange angrinsen, bis dieser endlich aufseufzte und „Meinetwegen“ sagte. Sofort wurde die Cora drei Zentimeter größer. Ihr Grinsen war jetzt eine Mischung aus Triumph und therapeutischem Eifer.

Gut, da dies nun geklärt war, konnten wir die restliche Gruppenverteilung vornehmen. Wir hatten schon viel zu viel Zeit verplempert. Es ging schon auf den Nachmittag zu und wir mussten ja noch nach New York hineinfahren. Die Mia würde mit der Polly und der Amy einkaufen gehen, während ich mich auf das Männerprogramm mit dem Karlsson freute. Zur Missstimmung kam es nur noch, als die Polly meinte, wir sollten schon mal mit dem Taxi vorfahren, sie käme dann mit der Amy nach. Das sagte sie wie jemand, der gewohnt ist, mit einem Krallenschnipp die rote Ampel auf Grün zu stellen. Ihr Nagellack schimmerte apart im Sonnenlicht, die Barthaare wirkten frisch geföhnt, obwohl sie gerade eben mit uns zu Mittag gegessen hatte, und eine dezente Duftwolke aus Vanille, Mandarine und Sandelholz kam hinter ihrem funkelnden Halsband hervorgeweht. Die Amy saß daneben und guckte uns interessiert an. Sie hatte ein rosa Kuverttäschchen mit Kettenhenkel quer über die Schulter geschnallt und ein farblich passendes Halstuch um, auf dem die Anfangsbuchstaben „Guc...“ zu lesen waren. Duften tat sie nicht, aber man sah ihrem seidigen Fell (und den leicht herablassenden Mundwinkeln) an, dass sie vor nicht allzu langer Zeit ein Bad in Milch und Honig genossen hatte.

Dass die Mia nun so schnöde aufs Taxi zurückgewiesen wurde, obwohl sie sich so dolle auf die Fahrt in der Stretchlimousine gefreut hatte, machte ihr schwer zu schaffen. Sie war dunkelgrün vor Zorn. Die Nackenfedern standen ab.
„Gleich kommt Rauch aus ihrem Schnabel“, hat der Karlsson geflüstert.
Und weil ich gelacht hatte, kriegte ich einen Tritt gegen das Schienbein. Aua! Was fiel der dummen Pute denn ein! Die Strechlimousine (diesmal in hell) stand direkt gegenüber auf dem Parkplatz neben den Pflanzenkübeln und dem Springbrunnen. Aufreizender hätte es nicht sein können.


Wir machten, dass wir fortkamen. Die Polly hatte mit einem Kopfnicken den Hotelmanager veranlasst, uns ein Taxi zu bestellen. Wir stiegen ein. Ecke Broadway und Wall Street wollten wir uns am Abend alle zusammen wieder treffen. Die Mädels hatten fürs Shoppen einen andern Ausgangspunkt ausgemacht, und da Harlem hinter Manhattan liegt, sind der Pit und die Cora im Taxi weitergefahren, während der Karlsson und ich zuerst ausgestiegen sind.


Auf der ganzen Fahrt hatte die Mia keinen Ton gesagt, der Pit ebenfalls nicht. Vielleicht lag es daran, dass die Cora ihm einen Flügel hinters Vorderbein geklemmt hatte und drauf und dran war, ihm den Kopf an den Plüsch zu legen. Das sah aus wie Tantenbesuch im Knastaufenthaltsraum. Allmählich tat ich mir Sorgen machen, nicht um die Mia, denn die würde sich schnell wieder berappeln, sobald das erste Schaufenster in Sicht wäre, aber der Pit ist doch so ungeübt in erotischen Dingen. Nicht, dass er am Abend wiederkäme und wäre verlobt mit der Cora. Das wäre 'n Ding. Schnurstracks in den Hinterhalt gelaufen. Gott bewahre.

„Machst du dir echt Gedanken um den Pit und die Cora?“, hat sich der Karlsson erkundigt, als wir allein vor der Brooklyn Bridge standen.
„Na klar doch“, habe ich geantwortet. „Wenn die Cora anfängt, den Pit brautmäßig zu bekochen, wird er rund und dick und kommt gar nicht mehr in die Strümpfe. Und stell dir mal vor, das nächste Mal, wenn wir verreisen, das ewige Schatzi hier und Kissi dort. Hättest du Lust dazu? Das ist doch ekelhaft.“
„Joo“, musste der Karlsson mir Recht geben. „Gut, dass ich Junggeselle bleibe.“
„Ich auch. Weiber sind doof.“
Und dann haben wir uns die Kralle und die Pfote gereicht und uns feierlich versprochen, nie und niemals nicht auf das Gesülze einer Frau reinzufallen.

Für die Besichtigung der Brooklyn Bridge hatten wir uns entschieden, weil sie nicht so hoch ist wie  'n Wolkenkratzer und dies Karlssons Gesundheit zugute käme. Außerdem wären wir an der frischen Luft. Da könnte ich mal rasch 'ne Runde fliegen und dabei gepflegt Ballast abwerfen, ohne dass die Mia oder die Cora gleich „Ferkel!“ schreien täten. Es war warmes, sonniges Wetter. Viele Autos waren unterwegs und viele Touristen. Die Brücke hat sechs Fahrspuren und einen breiten Fußgänger- und Radweg. Man musste aufpassen, dass einen der Fahrtwind nicht wegwehte. In der Luft über den Autos war's aber okay. Als die Brücke 1883 fertiggestellt war, war sie mit 1834 Metern die längste Hängebrücke der Welt. Zum Vergleich: Die Golden Gate Bridge in San Francisco ist knapp einen Kilometer länger, dafür aber auch rund 50 Jahre jünger.

Das ist sie, die Brooklyn Bridge:


Nee, halt, falsch. Das ist sie gar nicht. Das ist die George Washington Bridge. Die sieht so ähnlich aus, mit Hängeseilen und so. Sie steht aber ganz woanders, weiter hinten, hinter Manhattan, und geht über den Hudson River. Die Brooklyn Bridge ist das hier unten. Das Wasser gehört zum East River. Wie der Name sagt, verbindet die Brücke Manhattan mit dem Stadtteil Brooklyn:


Hier gut zu sehen mit Manhattan:


Und das Ganze noch mal bei Nacht:


Imposant, was? Wir haben Gas gegeben. Der Karlsson ist den Fußweg langgerannt, mit hängender Zunge immer um die Touristen herum, und ich bin über ihm geflogen. Zweimal haben wir die Strecke gemacht, jeweils von Manhattan zum andern Ende in Brooklyn und wieder zurück – und zwar ohne Pause! Ich sag euch, das war Freiheit pur. Der Camel-Mann war nichts dagegen. Mit dem Schweiß kam auch endlich wieder unser natürliches Aroma hervor. Wir waren ja schon ganz versaut gewesen von dem vielen Hotel-Shampoo. Einen ordentlichen Imbiss hatten wir uns jetzt redlich verdient.


Und noch was ist toll, wenn man nur zu zweit ist: Man kann prima Essen kaufen, ohne ewig herumpalavern zu müssen und ohne die Curly-Karli-Masche abzuziehen. Ich bin einfach reingegangen in den Imbiss und habe den Teller nach draußen getragen. Auf der Straße haben wir geteilt. Der Karlsson hat das Fleisch bekommen, ich das Brötchen mit der Soße. Das Gemüse haben wir in den Rinnstein geschmissen. So unkompliziert kann das Leben sein ohne Weiber.

Anschließend sind wir Boot gefahren. Wir wollten zur Freiheitsstatue. Sie steht ja auf einer kleinen Insel ein Stück weiter links von Brooklyn. Eigentlich ist das nicht mehr New York, sondern schon New Jersey, aber uns war das egal, wir wollten nur unsere Ruhe genießen und dabei die Füße hochlegen. Wir haben uns an Bord eine Dose Red Bull geteilt. Dann haben wir Marshmallows ins Wasser geworfen, um die blöden Möwen zu ärgern. Die sind immer gleich im Sturzflug auf die Wellen zugeschossen. Irgendwann haben sie auch mal was zu uns gesagt, so was wie „Fette Riesenerbse“ und „Doodle-Poodle“, aber wir als Touristen haben das natürlich nicht verstanden. Nur was High Five ist, das wussten wir und haben es ausgiebig geübt.


Im Vergleich zu den ganzen Wolkenkratzern ist die Freiheitsstatue ziemlich klein. Sie ist nur 93 Meter hoch (mit Sockel). Das ist nix gegen das Rockefeller Center. Dem Karlsson hat sie gerade deswegen gut gefallen. Man kommt nah dran mit dem Touristenboot. Mit dem Kopf im Nacken hat er an der Reling gestanden und bewundernd hochgeschaut.


Die Lady Liberty ist auch von nahem grün. Das ist Kupfer, woraus sie besteht. Das wird grün mit der Zeit. Wenn man sie da so majestätisch thronen sieht, mit dem Buch in der einen Hand und der Fackel hochgereckt in der andern, kann man sich gut vorstellen, welche Erleichterung und welche Verheißung nach Zukunft und Glück sie den Auswanderern gebracht haben muss, deren Überfahrt hier endlich zu Ende war. Gern wäre ich mal hingeflogen und hätte mich auf ihren Strahlenkranz gesetzt. Wann kommt man schließlich noch mal dazu? Aber der Karlsson hat gesagt, ich soll das bleiben lassen, das wäre pietätlos. Ha! Dabei hatte er nur Schiss, dass ich nicht zurückkäme und er allein durch New York gurken müsste.

Egal, gleich darauf tauchten sowieso schon die Flieger auf, die man hier auf dem Foto sieht. Wir hatten Glück, es wurde gerade ein Flugmanöver abgehalten. Das ist wie Synchronschwimmen, nur am Himmel. Die Mia hatte mich mal überreden wollen, deswegen mit ihr in den Verein zu gehen. Geantwortet hatte ich: „Nee, danke, frag doch stattdessen deinen Teich-Harald, ob er mit dir Brezeln am Himmeln zieht.“ Ha ha ha. Das hätte ich zu gern gesehen, wie sich der Schwan da rauf in die Lüfte ächzt.


Zur Abendbrotzeit sind wir mit dem Taxi zurück durch Manhattan gefahren. Das heißt, wir sind verabredungsgemäß an der Ecke Broadway/Wall Street ausgestiegen. Die Mia saß allein auf einem Hydranten. Von der Cora, dem Pit, der Amy und der Polly war nichts zusehen. Auch hatte die Mia keine Einkaufstüten dabei. Das machte mich stutzig.
„Wart ihr nicht shoppen?“, habe ich gefragt.
„Doch“, hat die Mia geantwortet und weiter finster vor sich hingebrütet. 

Der Karlsson und ich haben erst noch eine Viertelstunde stumm gewartet, ob sich das Problem von allein lösen täte, bevor wir einen zweiten Vorstoß wagen mussten. Diesmal erfuhren wir mehr. Die Mia hatte sich tatsächlich am Nachmittag mit der Polly und der Amy am verabredeten Punkt getroffen. Sie hatte zusehen müssen, wie die Limousine am Straßenrand gehalten hatte, wie die beiden Mädels ausgestiegen waren, wie die Polly die Limousine fortgeschickt hatte und wie sie dann zur Mia gekommen war, ihren Kopf getätschelt und gesagt hatte: „Nun, meine  Liebe, wo wollen wir anfangen?“ Dann wären sie die ganze Straße zu Fuß runtergelatscht – „Stellt euch das mal vor, Jungs!“ In den Modeläden hätte die Amy Hüte anprobiert („Boah, Mutter Ingalls im Laden von Nellie Oleson“), in den Juwelierläden die Polly Halsbänder und Fußkettchen verlangt. Bei den Kosmetika wären Nagellack und Parfüm der Renner gewesen. Ab und zu hätten die beiden die Verkäuferinnen angeflötet, dass sie „alles zusammen“ an ihre Hoteladresse schicken sollten, damit sie nicht alles mitschleppen müssten. Unter anderem wären sie hier gewesen:


Ihr, der Mia, sei die Luft weggeblieben bei all dem Gedöns. Das hätte ihr nicht gefallen, weil … weil … ja, warum eigentlich?
„Lauft ihr mal wie Puttchen Brammel hinterher, wenn die andern die durchgeknallten Ischen geben.“
Der Karlsson und ich haben uns angeguckt. Als Mann lernt man schnell, die Klappe zu halten. Die Mia aber hatte sich von allein bald wieder eingekriegt vom Schluchzen und konnte nun ungebremst fortfahren. Wir wurden unterrichtet, dass ihr Taschengeld nicht gereicht hätte, nur für einen arschteuren Kajalstift in irgendeiner Nobel-Parfümerie, und den hätte sie noch selbst im Tütchen wegtragen sollen. Doch das wäre ihr zu blöd gewesen („Wer bin ich denn, Jungs!“). Daher hätte sie auf jeden Einkauf verzichtet und wäre irgendwann nur noch so mitgelaufen, ohne ihre fachliche Beratung anzubieten. Die Amy und die Polly hätten sich daraufhin mit dem scheußlichsten Zeug eingedeckt:
„Mintfarbene Chiffon-Rüschen an einem Border Collie – ich bitte euch, Jungs!“

Offenbar hatte der Karlsson inzwischen seine Ohren auf Durchzug gestellt. Jedenfalls guckte er stur auf die Straße. Er schien Taxen zu zählen, aber nur die in Orange.
„Haben die Polly und die Amy dir denn gar nichts spendiert?“, habe ich mich erkundigt.
„Spendiert?“, kam es wie ein Aufschrei aus dem Verlies. „'n paar Kekse gab's und 'ne Tasse Tee. Das war 'n Werbegeschenk von der Boutique. Das war alles.“
Die Erinnerung schien der Mia nicht gut zu tun. Ihr Blick verfinsterte sich zunehmend.
„Und wo sind die beiden jetzt?"
„Zu Hause. Sie wollen sich frischmachen und dann wieder herkommen.“

Die nächste halbe Stunde hat die Mia nichts mehr gesagt. Sie wollte allein sein in ihrem Schmerz. Der Karlsson und ich haben uns am Zeitschriftenstand nebenan die Magazine angeschaut. Eine Menge Auswahl hatten sie dort, aber alles nur amerikanisch.

Allmählich hätten der Pit und die Cora zurück sein müssen, es dämmerte schon. Außerdem hatten wir Hunger. Stattdessen fuhr Pollys und Amys Strechlimousine vor. Die beiden stiegen aus, die Limousine fuhr davon. Die Mia auf ihrem Hydranten tat so, als hätte sie nichts gesehen. Wir übrigen wurden großzügig begrüßt:
„Na, Jung's? Wie geht’s? Schönen Nachmittag gehabt?“
In Pollys Fell schimmerte Goldflitter und sie roch nach Abend-Chanel.
Die Amy tat die Nase rümpfen. Sie trug eine mintfarbene Federboa um den Hals.
„Was mieft denn hier so … männlich? Seid ihr das, Max und Karlsson?“
Vom Hydranten kam Gekicher. Wir guckten uns um, ob da vielleicht ein schwitzender Moschusochse hinter uns stünde. Die Polly seufzte.
„Ich wollte euch eigentlich zum Essen einladen. Ich habe einen Tisch bestellt. Aber der ist weg, wenn wir nicht bald hingehen. Wo bleiben denn die Cora und der Pit?“


Ja, das fragten wir uns auch. Langsam gab's Anlass zur Sorge. Jetzt war es stockdunkel. Um es gleich zu sagen: Wir haben noch eine ganze Stunde auf der Straße herumstehen und warten müssen. Die Polly zeigte uns unterdessen auf dem Handy das Restaurant, in das sie uns hätte ausführen wollen. Im Hintergrund sah man einen Diener in Livree. Beim Anblick der Fotos von der Speisekarte kriegte der Karlsson einen unfreundlichen Blick, dazu knurrte sein Magen melodisch.

Das hätten wir haben können, *schluchz*

„Dafür hat dir die Mama Geld gegeben?“, tat er die Polly streng verhören.
„Ja … wieso?“
Und dann kam ein glockenhelles Gelächter aus der Polly gesprudelt, während sie das Handy zurück in die Hülle mit dem kleinen V-Adler schob, so dass mir angst und bange wurde. Irgendwie kam mir die Geschichte von der Stiefmutter und dem vergifteten Apfel in den Sinn. Ich weiß auch nicht wieso. Sogar die Mia war inzwischen von ihrem Hydranten herabgestiegen und starrte die Polly mit aufgerissenen Augen an.
„Tja, der Tisch ist nun weg. Das Restaurant ist ausgebucht. Da kann ich nix mehr machen“, hat die Polly gesagt.
„Gut, dann essen wir eben Fritten am Imbiss. Die mag ich sowieso lieber“, hat die Mia schnippisch zurückgelogen. 

Oh-oh, das tat gefährlich nach Zickenkrieg aussehen. Gerade als ich dem Karlsson zunicken wollte, dass er mal kurz mit mir um die Ecke geht, kickte uns jemand seine Mülltüte direkt vor die Füße. Mann, so 'ne Frechheit. Hat man da Worte? All die Tage hatte man uns doch höflich behandelt, oder waren das etwa Touristen? Aber dann fing die Mülltüte plötzlich an zu japsen, und da sah ich, dass es kein buntes Plastik war, sondern die Cora. Sie war schweißnass, total außer Atem und wedelte hysterisch mit den Flügeln. Sofort haben wir uns um sie gekümmert:
„Wo kommst du denn jetzt her?“
„Wo ist der Pit?“
„Bist du etwa die ganze Strecke geflogen?“
„Hättest du nicht Bescheid sagen können?“
„Wir stehen hier schon drei Stunden!“
„Man hätte ja denken können, euch wäre was passiert.“
„Macht man das, seinen Freunden so einen Schrecken einzujagen?“
„Nun rede doch endlich!“
„Das ist ja ganz schrecklich mit dir!“
„Wo ist denn jetzt der Pit?“

Nun, da es eine Zeit dauerte, bis die Cora die Sprache wiedergefunden hatte, und sie dann noch immer so furchtbar wirr redete, dass wir erst gar nicht verstanden, was sie uns mitteilen wollte, kürze ich an dieser Stelle mal ab und fasse den Inhalt – als Service für meine Leser – in meinen eigenen Worten zusammen.

Demnach waren die Cora und der Pit tatsächlich am Nachmittag in Harlem am Museum, wo die Ausstellung stattfand, ausgestiegen. Harlem ist ein bisschen anders in der Architektur als das Wolkenkratzer-Manhattan, nicht ganz so gläsern und hoch:

Harlem

Harlem

Die Ausstellung selbst wäre sehr schön gewesen, meint die Cora, nur leider hätte der Künstler an diesem Tag frei gehabt. Daher hatte der Pit seinen Sohn nicht treffen können. Ob er traurig darüber gewesen sei, wäre nicht zu erkennen gewesen, weil der Pit die ganze Zeit mit einem Pokerface an den Exponaten langgelaufen sei, ohne was zu sagen. Anschließend hätte er draußen auf einer Parkbank eine Coladose aus seiner Plastiktüte genommen, hätte sie aufzischen lassen, hätte sie mit einem Zug runtergeschüttet und danach gerülpst. Die Käsescheiben aus der Packung hätten sie sich geteilt. Dabei wäre der Pit aber immer noch nicht gesprächig gewesen. Er hätte die ganze Zeit nur stumm vor sich hingestarrt. So wäre der restliche Nachmittag vergangen. 

Später dann hätte sich die Cora mal umgeguckt und wäre erschrocken, weil die ganzen Mütter mit ihren Kinderwagen plötzlich verschwunden waren. Stattdessen hätten sich ganze Horden von Straßenkatzen zusammengerottet. Manche trugen Lederjacken. Das hätte der Cora zu denken gegeben, weil sie mal was gelesen hatte von Bandenkriegen und dass das gefährlich werden könne, besonders für 'ne Frau und dann noch für 'nen Vogel und in der Dämmerung. Sofort hätte sie aufbrechen wollen. Aber dann wäre auf einmal 'ne wunderschöne, sehr gepflegte Katze herangeschlichen gekommen, hätte sich vor den Pit gestellt und ihn unverhohlen angeschmachtet.
„Tony …!“, hätte sie ihn angehaucht.
Und der Pit, dieser Idiot, wäre aufgesprungen wie ferngesteuert, hätte sich stattlich gemacht, seine Ringel hervorgebürstet und ebenso schmachtend „Maria …?“ gehaucht.

Die Cora sagt, was danach kam, wäre wie im Film gewesen – nein, schlimmer noch, wie im Musical. Man gerade, dass der Pit nicht zu singen angefangen hätte. Aber fehlgeleitet wäre er auf jeden Fall gewesen. Um sie, die Cora, hätte sich niemand gekümmert. Stattdessen wäre der Pit mit der Maria (oder wie die Tante noch mal hieß) im dunklen Gebüsch verschwunden, während sich die andern Katzen, besonders die mit den Lederjacken, zu streiten angefangen hätten. Da wäre die Cora vorsichtshalber auf einen Baum geflüchtet. Sie hätten den Eindruck gehabt, dass sie sich gleich prügeln täten. So war es dann auch.

Währenddessen hat die Cora die ganze Zeit wie blöd in die Nacht gestarrt, um den Pit auszumachen, aber im dem Geschrei und dem Krach der andern wäre nichts zu erkennen gewesen – bis plötzlich der Pit unterm Baum gestanden hätte mit der Maria an der Seite. Na, Gott sei Dank, wäre es der Cora durch den Kopf gefahren, dann könnten sie sich ja endlich vom Acker machen. Doch zu ihrem Schrecken hätte der Pit gesagt, er täte dableiben, er hätte sein Glück gefunden. Dazu tat sich die alberne Fellschlange anzüglich an ihn schmiegen. Pits Augen wären aufgeleuchtet wie angeknipst und seine Stimme hätte samtweich geklungen wie die von einem Versicherungsverkäufer im Fernsehen. 

Die Cora solle uns alle schön grüßen, hätte es geheißen, außerdem zu Hause bei der Tante Susanne Bescheid sagen, dass sie keinen Napf mehr für ihn hinzustellen brauche, und dem Luke ausrichten, dass er sich einen anderen Doofen als Geschäftsführer für seinen Kackladen suchen soll. Er wäre fertig mit uns. Dann wäre er abgerauscht in die Nacht, und die Cora hätte festgestellt, dass sie kein Geld bei sich hatte fürs Taxi, keinen einzigen Cent. Tja, und deswegen hätte sie die Strecke zurück zu uns fliegen müssen. Okay, zwischendurch wäre sie am Seitenspiegel vom Bus mitgefahren, bis man sie verscheucht hätte, aber die meiste Zeit wäre sie tatsächlich geflogen.

Oh, Mann, das war ja 'ne schöne Scheiße. Alle standen wir sprachlos um die japsende Cora herum. Wir mussten was tun! Nicht auszudenken, wenn der Pit in New York bliebe, schließlich hatten uns die Amerikaner nichts getan. All die armen Leute konnten ja nichts dafür, wenn sie eines Tages zur Arbeit gehen wollten und der Pit hätte inzwischen mal eben ihr Geschäftshaus zur Ruine gepopelt. Wer sollte hier auf ihn aufpassen?
Die Polly hatte sich als Erste erholt.
„Hättest du denn nicht anrufen können, Cora?“, hat sie gemeckert.
„Wie denn ohne Handy, du … Glitzertussi!“, ist es papmig zurückgekommen.
Die Cora muss Schlimmes erlebt haben, wenn sie so ausfallend reagierte.

Da keine Zeit zur verlieren war, musste ein Notfallplan her. Wir würden jetzt alle zusammen nach Harlem fahren und den Pit holen, notfalls mit Gewalt. Darüber waren wir uns einig. Fast hätte die Polly ihre Stretchlimousine gerufen, aber weil die zu auffällig war und die Taxen bestimmt in der Nacht nicht mehr unsere Adresse anfahren würden, hat die Polly alles drangesetzt, einen normalen, unauffälligen Wagen mit einem willigen und unerschrockenen Fahrer herbeizuzitieren. Wir sprangen rein und ab ging's. 

„Wir müssen uns beeilen“, hat die Amy gesagt, „sonst bringen sie den Tony noch um.“
Watt faselte die da?
„Sie fantasiert“, hat die Mia geflüstert.
„Vielleicht ist das familiär bedingt“, fand der Karlsson.
„Wieso?“, ist es der Amy entfahren. „Nur weil der Pit kauzig ist und ich mit ihm unter einem Dach wohne, heißt das noch lange nicht, dass ich genauso  verschroben bin. Außerdem habe ich Bildung. Ich weiß, wer Tony ist und was mit ihm passiert.“
Dazu hat keiner mehr was gesagt. Mit Halluzinationen legt man sich nicht an. 

Unter Coras Anleitung hatte unser Fahrer inzwischen den besagten Park gefunden. Wir stiegen aus. Es war alles ruhig – und stockdunkel. Den Fahrer wiesen wir an, ein Stück weiter hinten auf uns zu warten. Dann holten wir einmal tief Luft und betraten den Park. Wir gingen in Formation: Der Karlsson, die Amy und die Polly in einer Linie nebeneinander und wir drei Amazonen in der Mitte im Luftraum darüber.
„Piii-hiiit!“, hörten wir auf einmal die Mia schreien.
„Halt die Klappe, du dusselige Nuss! Du verrätst uns ja noch.“
„Wieso? Ich denke, wir suchen den Pit.“
„Ja, aber erst mal stumm, solange wir uns noch nicht auskennen in Feindesland.“

Dann kam plötzlich etwas von rechts aus dem Gebüsch geschossen und baute sich vor uns auf. Wir gerieten augenblicklich in Stillstand. Es war eine Katze in Lederjacke. Sie funkelte uns aufreizend an.


„Ei, wohin des Weges, ihr Fremden?“, schnurrte sie.
Mir kam es gleich wie ein Hinterhalt vor.
„Ist hier kürzlich ein ausländischer Kater vorbeigekommen? Ein rotweiß geringelter?“, hat der Karlsson gefragt.
 „Nö“, hat die Lederjacke gelogen.
„Auch kein Tony?“, hat sich die Amy eingemischt.
Da kam plötzlich Bewegung auf.
„So-so“, hieß es jetzt von der Lederjacke. „Ihr seid von den Jets, wolltet euch hier einschleichen, was?“
Und ehe wir noch was antworten konnten, ertönte ein Pfiff und wenig später waren wir umzingelt von einer Horde weiterer Katzen mit Lederjacken und ohne. Angesichts dessen konnten wir uns nicht weiter mit Höflichkeiten aufhalten. Die Amy, die Polly und der Karlsson sind sofort zum Angriff übergegangen. Trotz Dunkelheit hat man sie gut sehen können. Pollys Fell glitzerte golden von ihrem Luxus-Haarspray, die Amy hatte sich ihre mintfarbene Federboa um den Hals geknotet wie eine Kampfansage, und der Karlsson war mit seinen hellen Locken und dem grunzenden Elan sowieso gut auszumachen. Die Cora hat den Kampf von oben dirigiert („Pass auf, hinter dir!“), von der Mia kamen Steine geflogen, und ich bin im Sturzflug mit meinem Schnabel auf die Ohren losgegangen. 

Junge, Junge, das war vielleicht 'n Gewusel, aber im Grunde haben wir weniger gekämpft, als die Gegner in die Flucht geschlagen. Jaulend sind sie nacheinander abgezischt. Vor Pollys aufgerissenem Höllenmaul hat irgendwann jeder kapituliert. Aber auch die Amy hat sich wenig damenhaft benommen. Ihre Ohrfeigen zischten nur so durch die Nacht. Am Ende hatte der Karlsson noch eine Lederjacke im Schwitzkasten. Der Gefangene wurde verhört:
„Rede! Wo ist der Pony? Äh … der Pit. Nee, der Tony.“
„Wer?“
„Der cornedbeeffarbene Kater aus Germany, dem die Maria den Kopf verdreht hat.“
„Der sitzt dahinten, glaube ich, auf dem Kinderspielplatz.“

Wir haben alles stehen und liegen gelassen und sind in die gewiesene Richtung gelaufen. Neben uns tat es ständig im Gebüsch rascheln, doch gezeigt hat sich niemand. Auf dem dunklen Spielplatz fanden wir neben der Schaukel eine Skulptur von flauschigem, rötlich und grau geringeltem Material. Zwar bewegte sie sich zunächst nicht, gab aber bald nach einem kräftigen Schlag von Karlssons Pranke ein entrüstetes Gequieke von sich. Dabei konnte man sehen, dass die Statue aus zwei umschlungenen Katzen bestand, wovon die eine der Pit war.
„Du kommst jetzt mit!“, hat die Polly ihn angeherrscht.
Er wurde am Halsband gepackt und unverzüglich abgeführt. Alles Stäuben und Winden half nicht. Seine Krallen hinterließen eine lange Schleifspur im Schotter.
„Und du, Schnuckelchen, gehst jetzt auch nach Hause“, hat die Mia zur Maria gesagt und zur Unterstreichung ihrer Worte „Husch-Husch“ mit den Flügeln gemacht. Die Maria hat sich noch einmal umgedreht und so was wie einen schmerzhaften Laut von sich gegeben, parallel zu einer sehnenden Geste mit den Vorderpfoten, so wie man sie in kitschigen Filmen oder Musicals sieht, wenn die Liebenden erkennen, dass der andere weg ist. 

Bei Tag nicht ganz so schlimm, was?

Ich hatte den Eindruck, dass der Pit auch noch was hätte sagen wollen zu seiner Verflossenen, aber er konnte nicht, denn die Polly tat ihn unverdrossen weiterzerren, und so ein Halsband sitzt stramm bei hoher Geschwindigkeit. Die Nachhut haben der Karlsson und die Amy gemacht. Sie guckten sind ständig um und knurrten hin und wieder prophylaktisch in die Büsche. Die Mia stieß am Auto wieder zu uns. Sie hatte sich vergewissert, dass das traurige Mariechen auch wirklich heil zurück in Richtung Heimat aufgebrochen war. Irgendeine Lederjacke würde sie schon zu Hause abliefern.

Im Auto hat der Pit kein Wort gesagt, keine Erklärung, keine Rechtfertigung, nichts. Ich meine, die Cora hat doch wissen wollen, was er sich bei dem Scheiß gedacht hatte. Einfach so abzuhauen und sie mit einer fremden Katze sitzen zu lassen, das ist doch keine Art. Doch so sehr wir ihn auch anstarrten, er hat sich nicht gerührt. Schließlich hat die Cora geseufzt und gesagt, jetzt brauche sie einen Schnaps. Natürlich war uns allen klar, dass man frischem Liebeskummer nicht mit indiskreten Fragen in der Wunde herumbohrt. Am besten, man täte so, als wäre nichts geschehen. Damit waren wir alle einverstanden.
„Das kostet dich aber was, damit ich das der Mama nicht erzähle“, hat die Amy noch gesagt.

Nachdem uns der Fahrer in Manhattan rausgelassen hatte, sind wir erst mal essen gegangen. Hatten wir einen Hunger! Kein Wunder, wenn das Abendbrot ausgefallen war. Da aber die Polly inzwischen ihren teuren Goldflitter verloren hatte und auch sonst etwas zerrupft aussah und hässliche Grasflecken auf Amys Fell prankten, fanden wir einen schlichten Imbiss passend für unsere Situation. Die Polly hat per Handy eine Pizza geordert und auch bezahlt. Sie wurde uns gleich darauf an die Straßenecke geliefert. Dort saßen wir dann im Kreis auf dem Bürgersteig vor einem Schaufenster neben all den Passanten und den Lichtern und dem Gehupe und haben in aller Ruhe unsere Pizza gemampft, auch der Pit. Selten habe ich so einen Frieden empfunden. Vielleicht ging es den andern auch so.



Dann sind wir in eine Bar gegangen. Auch hier erwies sich die Polly als sehr hilfreich, denn in Amerika darf man sich ja erst ab 21 die Kante geben. Schon 21 ist aber nur die Cora. Nachdem die Polly mit einem Mann geflüstert hatte, der aussah wie der Manager, geleitete man uns an einen Tisch. Dort haben wir Cocktails bestellt, auch der Pit.
„Ich brauch jetzt was, das mir die Birne vernebelt“, hat er gemeint.



Wann wir den Laden wieder verlassen haben und wie wir nach Hause gekommen sind, weiß ich nicht mehr. Ich weiß nur, dass ich mehrere von diesen hier getrunken habe:


Seitdem behauptet der Karlsson, dass ich sturzbesoffen aufs Pflaster geknallt wäre. Ich hätte die Emily vom Rolls Royce nachmachen wollen, erst als schiefer Turm von Pisa, dann als greise Fledermaus. Dabei wäre ich nach vorn übergekippt und mit dem Schnabel zwischen zwei Pflastersteinen hängen geblieben. Deswegen hätten die Cora und die Amy mich am Schwanz gezogen, bis sie ein Büschel Schwanzfedern in den Händen gehabt hätten, wobei ich vorne noch immer festsaß. Erst als der Karlsson die Steine ausgegraben hätte, wäre ich freigekommen. Doch jetzt hätte es Ärger gegeben wegen der Buddelei. Mich hätte man mit dem ebenso lallenden Pit und der Mia und der Cora im Hotel abgeladen, während der Karlsson in einer Arrestzelle gelandet wäre wegen Vandalismus. Dort hätte ihn die Polly besucht und auch gleich die Kaution bezahlt, damit der Karlsson eine Decke und ein Kopfkissen auf seine Pritsche bekäme und nicht die Nacht auf dem kalten Untergrund zubringen müsste. Danach wäre auch sie mit der Amy und der Stretchlimousine zurück in ihr Chalet gefahren.

Ich halte das ja für eine hübsche, aber unwahre Geschichte. Gut, es stimmt, am nächsten Morgen fehlten mir ein paar Schwanzfedern. Auch hatte ich mich gewundert, warum der Karlsson weder im Hotelzimmer war noch zum Frühstück erschien. Er tauchte erst am Mittag wieder auf, als wir in der Wartehalle auf unsern Rückflug warteten. Er sah etwas vergnatzt aus, so als hätte er nicht gut geschlafen.
„Na, Lockenwiesel?“, hatte ich ihn begrüßt. „Warst du früh morgens unterwegs, noch schnell einen Wolkenkratzer zu besichtigen?“
Ha ha ha.
Dass manche Leute nach einer Kneipentour immer so aggressiv sein müssen.
„Hat die Klappe!“, hat er mich angeranzt.

Auch der Pit war alles andere als gesprächig im Flugzeug, ganz im Gegensatz zur Mia und zur Cora, die die ganze Zeit schnatterten, als täten sie für eine Talkshow üben. Irgendwann habe ich mir die Decke übern Kopf gezogen. Der Pit guckte sich einen Film an, es war Westside Story, glaube ich. Er trug Kopfhörer. Vom Karlsson waren immer wieder Dehnübungen zu sehen. Der hatte wohl steife Glieder oder so was. Wo waren eigentlich die Amy und die Polly abgeblieben?
„Die bleiben noch in New York. Ihr Flug geht erst übermorgen.“

Aha. Dann kann ich ja jetzt guten Gewissens den Vorhang zuziehen. Die Geschichte ist zu Ende erzählt. Auf Wiedersehen, meine treuen und geduldigen Leser. Ihr habt lange auf den letzten Teil warten müssen.


Das heißt, es ist noch nicht ganz zu Ende. Schaut mal. Ich finde, das hat unsere brave Cora verdient. Nicht auszudenken, wenn sie den Weg nicht zurückgefunden hätte, um uns Bescheid zu sagen, damit wir den Pit mitnehmen konnten. Die armen Amerikaner wissen ja gar nicht, was sie der Cora verdanken. Aber gut, dass sie schon mal unseren eingereichten Vorschlag zu den Akten nehmen. Der Rest wird sich dann schon ergeben.


Fotos: Cora: © G.H.
           Pit und Amy: © Club der glücklichen Vierbeiner
           Karlsson und Polly: © Terrierhausen 

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Harlem 1: Joseph (Flickr), das Bild steht unter Creative Commons
Harlem 2: Romain Lefort (Flickr), das Bild steht unter Creative Commons

© Max: Papageiengeschichten

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