Sonntag, 29. Januar 2012

Pitte ein PIT

Ihr kennt mich gut. Daher wisst ihr, dass ich nicht zur Schwatzhaftigkeit neige. Aus diesem Grund würde ich nie von allein davon anfangen, wenn nicht mein Freund Pit alles schon ausgeplaudert hätte. Hier könnt ihr lesen, was die alte Petzgurke darüber zu vermelden hat. Also muss ich nachziehen, schon allein um ein paar Unwahrheiten richtig zu stellen. Er war bei mir zu Besuch, das stimmt, aber alles andere ist gelogen.

Ihr kennt doch den Pit? Diese geringelte Fuchsimitation aus dem böigen Norden? Diesen Kater, der von Panthera tigris oder Panthera onca abstammt, allerdings beim Kleinwuchs stehen geblieben ist? Reclam-Format sozusagen. Das ist er:


Ach nee, Verzeihung. Das darf ich ja nicht zeigen. Bei jenen Fotos, die vor seiner Paprika-Lauch-Diät durch die Abnehm-Foren gewandert sind, ist der Herr etwas empfindlich, wird leicht ärgerlich. Die Leute nannten ihn damals „Meister“.


So ist es besser. Hier kommt das Streifendesign sehr schön zur Geltung. (Seht ihr die Gumminoppen unter den Pfoten? Die sind dafür da, damit Katzen eine Vollbremsung hinlegen können, bevor sie auf dem verkleckerten Eiersalat gegen den Kühlschrank donnern. *Kille-kille* … hi hi hi.)

Wir hatten noch nie einen Kater zu Besuch. Ich war allerdings auch noch nie mit einem befreundet. Mich stört das Herumgeschleiche. Dabei erschrickt man sich immer so. Dafür schnorcheln sie einen aber nicht feucht ab, so wie es die Hundis tun. Das spricht für die Tiger. Am Ende steht es -1:-1. Vierbeiner haben nun mal nicht die Klasse von uns Vögeln.

Hinzu kommt, dass ich den Pit gar nicht eingeladen hatte; trotzdem war er plötzlich da. Stand auf der Fußmatte mit seinem rosa Diddl-Maus-Köfferchen in der Pfote und ‘ner  Iva-Rebroff-Mütze aufm Schädel. Die Mia hatte die Tür geöffnet.
„Bist du ‘n Wodka-Verkäufer?“, habe ich sie fragen hören.

Oh-oh, da wurde mir plötzlich alles klar. Ich habe das Silberputzzeug beiseite gestellt und den Machtbox-Porsche zurück unter die Voliere geschoben.
„Was willst du denn hier?“ 
Na, ich hätte ihn doch eingeladen, tat der Pit behaupten. Für heute, zu Besuch, zum Wochenende.
„Nee, das kann nicht sein.“
„Doch!“
„Nee.“
„Doch!“

Irgendwann hatten wir das Geheimnis dann enträtselt. Die Borsten auf der Fußmatte bogen sich schon zur Seite, dort wo der Pit stehen tat.
„Du musst mal zuhören, du Ringelmieze!“,  habe ich gesagt. „Ich hatte ‘ne Pizza bestellt – Pizza, nicht Pitzi!“
„Und dafür rufst du bei uns an?“
„Wieso bei euch? Ich hatte bei meinem Stamm-Italiener, beim „Pistolero“ angerufen. Der neue Kellner war total nett, hat gesagt, die Margherita täte gleich kommen. Und dann hat er so goldig gelacht, aus vollem Herzen, so wie man’s gern hört, weil man automatisch mitlachen muss.“
„Max, das war Luke, du Quarkbirne. Nix Kellner – Verarschung.“

Luke
Ach so. Na, das erklärt natürlich manches, zum Beispiel warum ich auf die Margherita noch heute warte.

Aber egal, jetzt war der Pit nun mal hier, jetzt durfte er bleiben. Wir haben ein großes Herz für arme Kreaturen. Bei uns ist jeder willkommen. Die Mama bezieht gern noch schnell das Sofakissen oder stellt ‘nen Tuppertopf mit Heu hin, falls das nötig sein sollte. Über die Erfrischungsstäbchen hat sie sich sehr gefreut. Woher wissen bloß all unsere Gäste, dass sie für schwappende Schokolade morden geht?

Beim Programm mussten wir natürlich improvisieren, wir hatten ja nichts vorbereitet. Am ersten Tag, am Samstag hat die Mia den Nachmittag mit dem Pit im Sessel verbracht. Es tat sowieso gerade gießen wie doll und mit Absicht. Bei so ‘nem Wetter jagt man keine Katze vor die Tür, selbst dann nicht, wenn es sich um einen Kater handelt, der einem gerade leise und hinterhältig seine Fellflusen in die Kakaotasse wedelt. Da! Alles voller Ringelstipsen: e-kel-haft! Die Mia tat über PH-Wert referieren, über Prada-Mode und Maukenpflege, und der Pit hat sich alles angehört mit gelegentlichem Nicken und „Ist nicht wahr!“-Gerufe. Dieser alte Schleimbeutel. Komm du mir noch mal mit John Wayne und seinem Cowboyhut, den er dir angeblich geschenkt hat. Du Weichei!

Als es dunkel wurde, tat plötzlich Zugluft die Wohnzimmerthermik beleben. Die beiden Pelzfliegen kamen angerauscht. Sie drehten ein paar Runden. Ich könnte schwören, dass dem Pit der Sabber aus der Schnauze tropfen tat. Er hat sich ein paar Mal mit der Pfote gegen die Schläfe gehauen, bevor der Roosevelt und der Otis wieder rausgesurrt waren. Ich glaube sowieso, dass die Gummiflügel schlecht verdaulich sind. Außerdem pappen sie leicht am Gaumen fest; das mag man ja auch niemandem zumuten.

Apropos futtern. Da muss ich gleich mal ordentlich Widerspruch einlegen. Von wegen ich hätte dem Pit nur Körner vorgesetzt. Ha! Und was ist das hier?


Oder dies?


Der Pit hat einen gottvollen Appetit, das kann ich euch sagen. Immer rein mit der Pfote in die Tomatentunke, dann alles vorsichtig anheben wie mit einem Magneten und langsam die Pfote umdrehen. Anschließend wird das Haftgut ins Maul geschlabbert. Unsere Küchengardine hat jetzt komische Muster, so stilisierte Zeppeline, nur viel kleiner und moppeliger und nur unten herum am Rand. Vorher war da nur helles Waffelmuster.

Später ist dann noch der Harald gekommen, Mias Liebesschwan. Wir haben Stadt, Land, Fluss gespielt und Mensch-ärgere-dich-nicht. Den Fluß Schlei tat kein Mensch kennen, genauso wenig wie Heide oder Flensburg.  Beides sind keine Städte. Heide ist ein Mädchenname, und die Stadt in Schleswig-Holstein heißt Helga. Flensburg ist eine Punktesammelkarte für Autofahrer. Dagegen kann der holsteinische Angeberkater noch so anfauchen, so viel wie er will. Was ich weiß, das weiß ich. Mich über den Tisch zu ziehen haben schon ganz andere versucht.

Am Sonntag war dann ich dran mit der lustigen Programmgestaltung. Der Pit hatte im Sessel geschlafen. Nach dem Frühstück (Schoko-Croissants) sind wir in die Stadt gefahren. Irgendwo sollte es einen Flohmarkt geben. Es war nicht so furchtbar kalt, jedenfalls nicht für Januar. Weit gekommen sind wir allerdings nicht, weil der Pit in jeden Hinterhof steigen musste, um die Mülltonnen zu inspizieren. Mein Gott, hatten wir nicht gerade gut und reichlich gefrühstückt? Mit Hunger täte das nichts zu tun haben, tat er mich belehren. Das wäre wegen sammeln von sozialen Daten für eine wissenschaftliche Arbeit über die Lebensbedingungen von Großstadtkatzen.  –  Aha. Verzeihung, Dr. phil. Pittenstein. Ich habe solange auf dem Fenstersims gesessen und meine Pommes gegessen. Man kriegte ja ganz steife Füße von der ewigen Hockerei. Notizen hat sich der Pit keine gemacht, nur miefen tat er jetzt nach großer Wissenschaft und matschigen Gurkenscheiben. Und? Wann darf ich den Termin zur Nobelpreisverleihung in meinem Terminkalender anstreichen?

Die Sache mit dem Go-Cart-Fahren war leider auch ‘n Reinfall. Dabei hatten wir uns so darauf gefreut: immer schön mit Schmackes um die Kurven brettern. Der Pit hätte unten gesessen und Gas gegeben, während ich auf dem Steuerrad gestanden und gelenkt hätte. Das erforderliche Alter hätten wir zusammen auch locker hingekriegt. Nur das mit dem Anschnallen hatten wir nicht bedacht. Wir duften nicht fahren, weil kein Gurt um mich passte, hing alles nur lappig runter, und ohne mich zum Gucken und Richtungweisen wäre der Pit allein gar nicht erst aus der Boxengasse gekommen.

So ‘n Mist. Da will man endlich mal was anbieten für echte Kerle und am Ende sitzt man doch nur wieder bei McMampf und futtert Frikadellenpappen mit Ketchup.

Bis zum Roulette war’s nämlich noch etwas hin. Im Gemeindehaus gibt’s jeden Sonntag Spieleabend für Senioren. Mit „Abend“ ist vor der Essensausgabe gemeint, also um halb vier. Ich mache dort ab und zu mit, wenn ich ‘ne Taschengeldaufstockung brauche: Opa beim nächsten Spielzug beraten, Zucker in die Tasse schütten und all so was. Das bringt ‘n paar Euro und manchmal auch  ‘nen Zehner aus der Handtasche, wenn die Oma sich bückt, um die Strümpfe glatt zu ziehen.

Roulette mag ich besonders gern. Die legen nämlich eine waldgrüne Filzdecke auf den Tisch. Die ist nicht nur angenehm zum Sitzen, sondern saugt auch alles auf, sobald ich einen Klecks draufdrücke. Als ernsthafter Spieler kann man schließlich nicht dauernd seinen Platz verlassen. Der Pit kannte das alles noch nicht, der kam aus der Unterhaltungsdiaspora und tat erst mal die Glubscher aufreißen.

Wir sind aber schnell in Schwung gekommen. Irgendein Opa hatte Geburtstag. Daher gab‘s diesmal Cocktails zu den Erdnüsschen. Keine Ahnung, wie die hießen, jedenfalls waren sie süffig und so gut wie ohne Alkohol. Nach dem fünften Glas hat der Pit alles auf die 6 gesetzt. Geld hatte er keins mehr, nur noch seine große Klappe:
„Ich setze den Luke und die Amy!“, hat er geschrien. „Das sind ‘n Bengaltiger und ‘ne Thomson-Antilope, alles rasend selten!“

Das kommt davon, wenn man Provinzheinis mit gehobenem Entertainment konfrontiert. Am Ende musste ich den Opa beruhigen, der den Croupier spielte und somit den Schuldschein gewonnen hatte. Ich konnte den Pit auf 140 Euro runterhandeln, aber auch nur, weil ich glaubhaft versichern tat, dass der Pit aufgeschnitten hätte, weil der Luke in Wirklichkeit nur ‘ne simple Nacktschnecke wäre und die Amy ein (wenn auch schwarzweißer) Teddyhamster. Die Stimmung war natürlich im Eimer und ich all meinen Gewinn los. Wir sind dann bald nach Hause gefahren. Es war sowieso schon spät.

Daheim mussten wir das Treppenhaus nehmen. Sonst nehme ich immer das Klofenster. Aber so besoffen, wie der Pit war, klappte es nicht mehr mit dem Fliegen, jedenfalls nicht bis zum dritten Stock. Ich weiß noch, dass wir gesungen haben: „Zehn Fässer Wein“ und „Schuld war nur der Bossa Nova“. Dann ging eine Tür auf und der Nachbar tat fragen, ob alles in Ordnung wäre oder ob mich die rosa Katze dort neben mir bedrohen täte. Selbstverständlich habe ich nein gesagt. Dann erinnere ich mich noch, dass die Mama mit ihrer Zwillingsschwester hinter einem Wattevorhang gestanden und mit leieriger Stimme auf mich eingefuchtelt hat. Ich bin gleich in die Voliere schlafen gegangen. Am nächsten Morgen habe ich erfahren, dass der Pit bis um Mitternacht unten vor der Haustür gesessen haben soll. Die Mia hätte ihn gefunden und abgeführt. Ich glaube das aber nicht. Der Pit war mit mir oben in der Wohnung. Er hatte sich doch extra neben mich auf die Sitzstange gequetscht, das weiß ich genau. Jemand neben mir tat nach Alkohol riechen und laut schnarchen.

So ist es Montag geworden und ich hatte noch immer einen Kater. Gniiieee  .... Superwortwitz, gelle? Mama hat uns Aspirin aufgesprudelt. Danach kriegten wir Hagebuttentee. Der Pit hat das Zeug nur so runtergeschüttet, man hörte es blubbern im Bauch. Kein Wunder: Rosa und Rosa gesellt sich gern. Dann hieß es umdisponieren, neuen Zug raussuchen, daheim Bescheid geben, dass der Pit später kommt. Eigentlich hätte er ja schon am Sonntagabend nach Hause fahren sollen. Doch wenn man keinen Cocktail verträgt, geht eben der schönste Vorsatz flöten.


Es war trotzdem ein tolles Wochenende. Zum Abschied haben wir ein Foto machen lassen von uns beiden. Friends forever. Man muss ja nicht immer blöd grinsen.  Man sieht trotzdem, dass wir uns mögen, nicht wahr?


© Originalfotos Pit und Luke: Club der Glücklichen Vierbeiner
© Katzencartoon
© Max: Papageiengeschichten

Kommentare :

  1. Stöhn. Ich liege hier auf dem Boden, vier Pfoten nach oben und komm um vor Lachen. Na, das ist ja mal eine Geschichte.
    Ich glaub, ich träum davon heute Nacht. Max und Pit auf einer Stange im Käfig *ggggggg* .
    Und auch sonst - das war ja das megaabenteuerlichste Wochenende, von dem ich je gehört habe.
    Ich sollt dich auch mal besuchen - hehehe - trotz Schlabbergefahr. Aber nicht vergessen, die Pizza vorher zu bestellen und zwar beim richtigen Anbieter.

    Ich wünsche dir eine ebenso aufregende Woche. Oder doch lieber nicht ?!?!?! Zum Ausruhen ...

    Ich grüße dich
    Angus

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Angus, du hast absolut Recht: Der Pit auf der Stange war sehenswert. Er hatte sich den Schwanz ums Holz gewickelt für besseren Halt. Nachts hat sich dann alles stramm gezogen, weil er mit dem Körper nach vorn gekippt ist. Ich konnte das gut beobachten, da ich ja mit dem Kopf nach hinten schlafe.

      Wenn du mich mal besuchen kommst, sagst du aber vorher Bescheid, nicht wahr? Ach, was rede ich? Es ist ja nicht jeder so dusselig und fühlt sich angesprochen, sobald er das Wort "Pizza" hört.

      Ich grüße dich auch
      Dein Max

      Löschen
    2. Lieber Freund Angus, wenn ich Dir einen Rat geben darf, laß es !! Dieses grüne Federindividuum gehört hinter Gitter, zumindest müßten ihm elektronische Fußfesseln angelegt werden.
      Da behauptet er doch glatt, ich hätte neben ihm auf der Stange gehockt, ich hab aber derweil mit der Mama im Bett gekuschelt, habe sogar ein Dankschreiben von ihr bekommen. Sie schreibt: "27 Jahre mußte ich erst werden, um endlich einmal warme Füße im Bett zu haben!"
      Und von wegen er schläft mit dem Kopf nach hinten, er hatte den Kopf tief drinnen in der Kotztüte, die ihm die liebe Mia vorgehalten hat, kein Wunder nachdem er 5 Lumumba, 4 Rum/Cola und 3 Bommi mit Pflaume auf ex getrunken hatte und ich wollte ihn fast noch um seine Trinkfestigkeit beneiden....
      Die Sache mit der Go-Cart-Fahrt hat er auch vermasselt, nur weil er mich nicht ans Steuer lassen wollte, dabei habe ich eine Treckerfahrlaubnis zum rasenmähen, nein, er mußte ja unbedingt den sterbenden Schwan als Kühlerfigur machen.
      Hör auf mich Freund Angus, du verdirbst Dir nur Dein Wochenende. Dein Freund PIT

      Löschen
    3. Aha. Du hast also nicht gemerkt, dass meine Ma dich angelogen hat? Die und 27 Jahre alt! Das gute Muttchen! Gnädig vereinen sich Wunsch und Größenwahn.

      Blind ist der Pit also auch noch, die nordische Ringelpizza. Muss ich mir merken.

      Löschen
    4. Ich wollte nur höflich sein und hab deshalb ein halbes Jahr weggeschummelt, aber davon verstehst Du ja sowieso nix. PIT

      Löschen
  2. So Du grüner Klapskalli, jetzt bist Du fällig. Bisher dachte ich immer, Du bist ein harmloser Spinner, dem manchmal die Wahrheit entfleucht, aber das, was Du aus unserem vergnüglichen Wochenende gemacht hast, grenzt ja schon an Verleumdung und gegen Dich ist der Baron von Münchhausen ein Nichts.
    Ich will garnicht auf die einzelnen Punkte eingehen, aber dass Du mich mit versteckter Kamera fotografiert hast, ist menschenunwürdig und das gilt auch für Kater.
    Auf Deine persönlichen Sticheleien, die u.a. meine Streifenfigur betreffen, da back ich mir ein Papageienei drauf, aber man täte besser daran, den Schnabel nicht so weit aufzureißen, wenn man wie Du keinen blassen Schimmer von Geographie haben tut (Heide, Flensburg, Schlei usw.)!
    Falls Du geglaubt hast, Du könntest mit dem "Freunde-für-immer-Foto" aus Deiner piefigen Stammkneipe etwas wieder gut machen, dann kann ich nur sagen, nicht ich, sondern Du siehst darauf total besoffen aus, was ja schließlich auch der Fall gewesen ist. Ich, der ich aus dem böigen Norden komme, bin an Schnaps und andere Spirituosen gewöhnt, so etwas saugt unsereins hier schon mit der Muttermilch auf, mit anderen Worten, mich trinkt keiner unter den Tisch.
    Der Mama und der Mia danke ich vielmals für die freundliche Bewirtung, die beiden sind jederzeit bei mir willkommen. PIT
    PS. Mich würde die Meinung des Herrn Grunzer hierzu interessieren.

    AntwortenLöschen
  3. Was versprichst du dir von dem fränkischen Salat-Ömmel? Glaubst du, der Grunzer könnte mit dir sein Wissen über böige Schnapsmilch teilen?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich möchte nur, dass er endlich ganz sicher weiß, was Du für einen miesen Charakter hast. PIT

      Löschen
  4. Soll ich das jetzt alles glauben oder nicht? Ich war immer davon überzeugt das der Pit der tollste Kater von Welt sein tät!
    Ich lach mich kaputt!
    L.G. Diva

    AntwortenLöschen
  5. Vertrau mir, Diva. Was ich sage, ist immer die Wahrheit.

    AntwortenLöschen
  6. Dir vertrauen, Max von Münchhausen, da würde ich ja lieber meine Seele dem Teufel schenken ! PIT

    AntwortenLöschen
  7. Hi Max,
    da hattest Du ja ein erlebnisreiches Wochenende :-) ich schmunzel immer noch.
    Übrigens hätte der Beagle etwas auf die Pfoten bekommen, wenn er mit seinen Laufwerkzeugen in das Essen patscht...
    LG Mona

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mein lieber Freund PIT,

      erst mal muss ich dir ein Kompliment machen, die rote Farbe kleidet dich gut. Dass Querstreifen dick machen, wissen wir schon von unserem Freund Mimi-Brutus-Alf-tasmanischer Teufel. Von dem Streifen-Style hat der Max keine Ahnung.
      Dass er seine Phantasie mit ihm durchgeht liegt daran, dass er immer zu viel Schabau süffeln tut, nur deswegen hat er auch seine Einladung an dich vergessen.
      Keine Angst, ich glaube dem Max auch nicht, dass du auf einem Ast, mit dem Schwanz umwickelt geschlafen hast. Was eine richtige Katze ist, die tut das im Blumentopf.

      Im nüchternen Zustand ist der Max aber ganz in Ordnung und sein Charakter längst nicht mehr so mies.

      Dein Freund und der Freund vom Max,
      Grunzer

      Löschen
    2. Keine Sorge Mona, PIT hat auch was auf die Pfoten bekommen, er durfte nur so lange zufassen, bis das Foto fertig war :-) AMY

      Löschen
    3. Das war auch nicht böse gemeint und die Fotos sind klasse geworden.
      Als ich neulich fertig belegte Brote auf den Tisch gestellt habe und der Beagle seine Pfote schon auf dem Tisch hatte, gab es Ärger...:-(
      LG Mona

      Löschen
    4. Logisch, liebe Mona, gibts Ärger, wenn 4beinpfoten im Menschenessen rumstippen, die Zweibeiner tun es umgekehrt ja auch nicht, oder haben Sie schon einmal gehört, dass ein Mensch Katzenfutter ißt ? Es ist nur immer sooo verdammt verlockend und deshalb - wenn grad mal keiner hinguckt .....
      Ein liebes miau; PIT

      Löschen
  8. Danke verehrter Herr Grunzer, das ist doch schon mal ein Wort. Ich bin ein durch und durch ehrlicher Kater und hatte zu Beginn dieser Folge große Schwierigkeiten mit Max`s Lügen umzugehen, inzwischen kann ich über ihn lachen und sage mir, er war einfach zu besoffen und konnte deswegen nicht mehr klar denken.
    LG. PIT

    AntwortenLöschen
  9. Oh lieber PIT,
    mich hat noch nie jemand verehrter Herr Grunzer genannt. Deswegen glaube ich dir auch, dass du ein ehrlicher Kater bist.

    Ein bisserl muss ich meinem Freund Max aber schon helfen. Er lügt ja nicht absichtlich, also ist es kein Lügen. Es sind einfach Phantasien seines jugendlichen Alters, gemischt mit Alkohol, schon weiß Max nicht mehr, was war wahr und was geträumt. Wenn dann noch so ein stattlicher Kater wie du, zu Besuch ist, obendrein noch der schicke Schwan Harald....na da ist es doch kein Wunder wenn Max ein wenig aufschneidet.

    Ein dicker Streichler für dich vom Grunzer

    AntwortenLöschen
  10. Danke für die Aufklärung, sehr geehrter Herr Grunzer. Ich will ehrlich sein, mir liegt der Max auch sehr am Herzen, zumal ich noch nie einen Flattermann zum Freund hatte.
    Nun da ich um sein Alkoholproblem weiß, werde ich Nachsicht üben, im Grunde ist es ja auch so, dass wir, meine Familie und ich, uns kringelig lachen über seine wilden Fantasien, nur wenn er zu doll unter die Gürtellinie geht, das kann ich nicht ab.
    Danke für den "stattlichen" Kater, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein schönes Wochenende und grüße mit einem herzlichen Miau; Ihr PIT

    AntwortenLöschen
  11. Saaacht mal, ihr beiden Landgurken ... geht's noch? Alkoholproblem? Ich? Den Fusel benutz ich, um meine jugendliche Fußhaut pickelfrei zu halten. Mit Watte drauftupfen - fertig. Dass ich auf unserem gemeinsamen Roulette-Nachmittag so hinterhältig abgefüllt worden bin, lag nur am Pit, der mir dauernd süffliert hatte: "Trink nur, das ist Fruchtsaft, der gibt dir Energie zum Denken." Ich werde nie wieder auf rotgestreifte Kater hören. Die sind wie Cox Orange: außen ansehenlich, innen sauer.

    Gehabt euch wohl für ein schönes Wochenende, HERR Grunzer (muaahh ...) und Plüschstreifi Pit.
    Euer Freund Max

    AntwortenLöschen
  12. Neidhammel, Neidhammel, Neidhammel; und was der verehrte Herr Grunzer und ich für ein schönes Wochenende haben werden,ätsch!
    Dein Streifensheriff PIT

    AntwortenLöschen
  13. Mein lieber Max,

    ich kann nicht glauben dass PIT, der herrlich rote Streifensheriff so hinterhältig sein soll, und dich heimlich abfüllt. Dein Problem, wenn du deinen Schnabel so gierig in gegorenen Fruchtsaft tauchst.
    Was heißt hier Landgurken? Biste doch ein Neidhammel wie der Pit vermutet?
    Mein Wochenende war trotz Küchen-Putzdienst schööööööööööööööön.

    Dein Freund Grunzer

    AntwortenLöschen
  14. Na, dann ist ja gut. Wenn du dich gut erholt hast, kann ja morgen die Arbeitswoche beginnen. Was steht an? Brauchen die Ökogurken ein bisschen Beethoven zum Aufwachen, oder reicht es, wenn du ihnen aus Peterchens Mondfahrt vorliest?

    Dein Freund Dipl. antialk. Max

    AntwortenLöschen
  15. In meiner Provinz bin ich bin der Märchenprinz, ähm Märchenonkel. Deswegen werde ich meinen "Ökogurken" natürlich aus Peterchens Mondfahrt vorlesen.

    Zeig mir mal dein Diplom.

    Dein Freund Märchenonkel, Grunzer

    AntwortenLöschen
  16. Das Diplom zeig ich dir nächste Woche. Die Mama hat es von der Wand genommen, mir um die Ohren gehauen und dann über die Balkonbrüstung geworfen. Ich stehe noch mit den Dachtauben in Verhandlung um den Preis.

    AntwortenLöschen
  17. Ja aber wieso denn? Weiß deine Mama nicht, dass Misshandlung Schutzbefohlener, auch wenn sie noch so durchtrieben sind, verboten ist?
    Na gut, dann will ich mal auf dein Diplom warten. Hoffe du musst nicht allzu viel blechen.

    AntwortenLöschen
  18. Das weiß sie nicht. Sie kann ja noch nicht mal anständige Frikadellen kneten. Sie kriegt nur ordinäre Hackbällchen hin.

    Du, Grunzer, darfst du noch aufbleiben? Ich leider nicht mehr. Ich muss jetzt in die Voli. Die Mama ruft. Gute Nacht. War toll, mal wieder mit dir zu plaudern. Ich schätze unsere gepflegte Unterhaltung sehr.

    Dein Max

    AntwortenLöschen
  19. Dann werde ich deiner Mama mal ins Gewissen reden. Ich hoffe sie hat eines.

    Ja, ich darf aufbleiben so lange ich möchte. Da ich aber auf Schönheitskult stehe, gehe ich auch gleich schlafen.

    Danke Max, mir macht es auch Spaß, mich mit dir gepflegt zu foppen. Gute Nacht.

    Dein Grunzer

    AntwortenLöschen