Donnerstag, 10. März 2016

Die drei Ks: Karlsson, Kunst, Kultur (1. Teil)

Ein Terrier hat es schwer, das habe ich inzwischen gelernt. Nie ist genug Futter da und überall stehen Beschränkungen im Weg, die der freien Entfaltung hinderlich sind. Meinem Bloggerfreund Karlsson geht es nicht anders. Er lebt zwar im grünen Schleswig-Holstein mit ordentlichen Wiesen und vielen Mähs und Muhs vor der Haustür, er hat aufmerksame Herbergsleute, die ihm Fischfrikadellen mitbringen und seine Dreckpfoten abputzen, er wird umsorgt von seiner Mitbewohnerin Polly, die – obwohl ein Mädchen – einen gewissen Spaßfaktor garantiert, doch all dies darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass etwas fehlt: die kulturelle Ansprache, das weltmännische Flair.

Erste Versuche, dem häuslichen Profil eine künstlerische Note zu geben

Karlsson liest noch nicht sehr lange hier mit. Aber die dramatischen Ereignisse in Zermatt, die wir wegen dem Pit erlebten, müssen etwas ihn ihm geweckt haben: die unstillbare Sehnsucht nach exotischen Sehenswürdigkeiten und den Wunsch, wenigstens einmal für kurze Zeit der Enge des heimischen Gartenzauns zu entfliehen.
„Wir haben hier nicht mal 'ne Sushi-Bar im Dorf“, hat er mich angejammert.  „Und 'n Grünewald hängt hier auch nicht in der Kirche.“

Tja, so 'n Pech aber auch. Und jetzt?

„Ich will auch mal verreisen, allein habe ich aber keine Lust.“

So … keine Lust? Doch wohl eher keine Übung, was?

„Max, kannst du nicht mitkommen? Ich bezahl auch.“

Jetzt kam ich ins Spiel

Ui, das hörte sich schon besser an. Und welches paradiesische Land gedachte der Herr zu besuchen?

„Ich will nach Paris.“

Du liebe Güte! Gleich nach Paris? Der Kerl konnte nicht mal 'n Münztelefon bedienen, wäre es da nicht besser, erst mal mit der Lüneburger Heide anzufangen oder mit dem Harz?

„Nein, ich will nach Paris.“

Das hatte ich inzwischen ebenfalls begriffen: Terrier sind stur. Aber eins musste man ihm lassen: Er lernte schnell. Bei der Vorbereitung nämlich war er strategisch vorgegangen. Mit jener kriminellen Energie, die zum Belatschern der Geldgeber – Gott sei's geklagt – notwendig ist, hatte er seinen Leuten vorgelogen, dass es sein sehnlichster Wunsch sei, einmal einen Benimmkurs zu besuchen, und zwar in der Schweiz. Warum gerade dort? Weil die schweizerischen Privatschulen die besten seien und sein Papa doch bestimmt kein Geld ausgeben möchte für geringeren Erfolg, nicht wahr? Das hatte schließlich überzeugt. In Wahrheit war es natürlich nur um die Summe gegangen, die der Karlsson sich reservieren wollte. Die Kreditkarte hatte er also schon mal ergattert.


Nun ging es noch darum, dass seine Leute ihm nicht womöglich die Kursgebühren in die Schweiz überwiesen oder ihn zum Bahnhof bringen wollten. Hier war Feingefühl gefragt. Seine Mama und sein Papa hatten ja keine Übung mit so was. Die mussten erst lernen loszulassen.
„Ich bin doch kein kleines Kind mehr“, hat der Karlsson gemeckert. „Die Fahrkarte kaufe ich selbst und bezahlen tu ich dort.“

Wie viele menschliche Tränen und pädagogische Elterndispute es insgesamt gegeben haben mag in Terrierhausen, keine Ahnung – es ist doch überall der gleiche Quark. Hauptsache, der Karlsson hatte sich losgeeist und uns hockte keine Spaßbremse im Nacken. Wir wollten schließlich Urlaub machen, keinen Kindergartenausflug.

Die Amy
Die nächste Hürde: Allein darf ich ja nicht weg, ich würde also die Mia mitnehmen müssen. Die Mia wiederum hat gesagt, ohne die Cora fährt sie nicht. Die Cora hat gemeint, nach all dem Trouble in Zermatt müsse der Pit unbedingt eine neue Chance bekommen, und der Pit hat angekündigt, dass er die Amy oder den Lütten aufgedrückt bekäme. Gott bewahre! Dann lieber den Jack. Mit der Amy fahre ich nicht nach Paris.

Dem Karlsson hat's die Sprache verschlagen. Vier Stunden war verdächtige Ruhe im Mailtransfer. Ich dachte schon, jetzt macht er einen Rückzieher.
„'ne Katze?“, hat er dann vorsichtig gefragt. „Und 'n anderer Hund?“
„Ja, wieso?“, habe ich geantwortet. „Der Pit ist 'n Kater und der Jack 'n Jungrüde, der dringend männliche Anleitung braucht. Du wirst sie mögen. Außerdem herrscht bei uns die Devise: Alle für einen, einer für alle. Wir nehmen sogar 'nen Taschenkrebs mit, falls wir mit ihm befreundet sein sollten. Hast du irgendwelche Bedenken?“
„Nein, nein“, war es ganz schnell zurückgekommen. „Ich hatte nur laut gedacht.“

Na, dann war's ja gut. Terrier hin oder her, es musste gewährleistet sein, dass wir notfalls alle in dieselbe Richtung abhauen würden. Und wegen der Mehrkosten konnte ich ihn beruhigen:
„Wir nehmen natürlich alle zusammen ein Doppelzimmer.“



Der Rest war schnell erledigt: Termin ausgemacht, allen Bescheid gesagt, Koffer gepackt. Nur vorher schnell noch eine kleine Korrektur: Der Karlsson hatte eindeutig zu viel Gepäck dabei.
„Den Pansen brauchst du nicht mitzunehmen“, habe ich gesagt. „Wir essen im Restaurant, und im Hotel gibt’s Betten. Die Rollmatte kannst du auch zu Hause lassen.“

In Hamburg am Bahnsteig haben schon der Pit und der Jack gewartet. Man hat sich schnell gefunden, war ja auch nicht sooooo schwer mit dem Erkennungszeichen „Rucksack auf dem Buckel und acht Beine.“ In Hannover haben wir die drei vom Zug abgeholt. Die Putze war begeistert von dem Neuzugang.

Die Putze
„Du bist ja 'n ganz Süßer“, hat sie den Karlsson angesülzt.
Süß! Ich glaub's ja nicht! Wann begreift die Else endlich, dass ganze Kerle nicht süß sind? Das widerspricht sich von Natur aus. 
„Ach, lass man“, hat der Karlsson mir zugeflüstert. „Meine Mama hat auch sehr geheult, als sie mich zum Bus gebracht hat. Weiber sind halt so.“

Die Cora war der Einfachheit halber zu uns gekommen, obwohl Paris von Duisburg aus gesehen in die andere Richtung liegt. Aber so hatte sie mit der Mia bereits die dringendsten Fragen der Reisegarderobe klären können, ohne dass dies auf der Fahrt nachgeholt werden musste.

Der Lütte erschien mir ein wenig verändert, seit ich ihn das letzte Mal gesehen hatte. Mit der Cora wollte er nicht allein im Zimmer sein, dafür tat er nun dem Karlsson an den Lippen hängen wie an einem großen Bruder. Gut so, ein wenig männliche Korrektur konnte ihm nicht schaden nach seinem Trauma durch Coras Einzelbehandlung in Las Vegas.
„Was ist denn da gewesen?“, hat sich der Karlsson erkundigt.
„Och, nix. Die Cora ist nur mit ihm venezianische Gondel gefahren und hat ihm beim Essen die Ohren ausgeputzt – mit der angespuckten Serviette.“ 

Der Pit war schweigsam wie eh und je. Als Vorbild für den Lütten hat er sowieso nie getaugt. Jetzt hatte er nur wenig Taschengeld dabei und drei Längsfalten mehr auf der Stirn. Dem war wohl zu Hause der Taifun um die Barthaare geweht. Warum bloß? Ha ha ha.

Wir hatten eine Busreise gebucht, einmal Hannover – Paris und zurück. Das Hotel war auch gleich dabei.
„Dann viel Spaß beim Aquarellmalen im Elsass“, hat die Putze uns zum Abschied zugerufen.
Wir haben gemacht, dass wir wegkamen. Bus ist immer besser als Flugzeug, wenn man den Lütten dabei hat. Im Bus braucht man keine Kotztüten. Außerdem sieht man mehr von der Landschaft.



„Tooooll!“, hat der Karlsson geschwärmt, als wir über den Rhein fuhren. „Kein Vergleich zu unsern Prilen.“
Gelle? Das ist was anderes als die rapsgeschwängerte Tellerlandschaft im holsteinischen Marschgürtel. In Belgien gibt es sogar Grünstreifen auf der Autobahn; auf denen wohnen Kaninchen. Man kann sie beim Vorbeifahren hoppeln sehen. Der Lütte hielt die Schnauze an der Fensterscheibe plattgedrückt. Es sabberte ihm ins Fell. Es war deutlich zu erkennen, dass er den Karlsson nachmachte.
„Benimm dich!“, hat die Cora geschimpft. „Hier wird nicht gejagt, auch nicht im Geiste. Wir haben Kinderstube. Wir essen das Fleisch vom Teller.“

An einer Raststätte gab's belgische Waffeln mit Vanilleeis. Ich meine, wenn wir schon mal da waren, sollten wir uns auch an die landestypische Ernährung halten, nicht wahr?




„Pansenkekse schmecken irgendwie aromatischer“, hat der Karlsson gemeint.
Und der Pit hat heimlich seine Bifi rausgeholt und in den Puderzucker gestippt. Ich wäre am liebsten gleich wieder umgekehrt. So kann ich nicht arbeiten!

In Frankreich hat's dann zu regnen angefangen. Die Tropfen taten nur so gegen die Scheiben peitschen. Die Cora hat PEZ-Bonbons im Superman-Spender verteilt.
„Da träumst du wohl von, was?“, habe ich gefragt und eisige Blicke geerntet.
Wenn's um Männer geht, ist die Cora immer sehr empfindlich.
Die Mia hatte auch noch was zu klären, und zwar mit dem Karlsson.
„Sag mal,“ hat sie vorsichtig angefangen. „Deine Locken. Nimmst du dafür 'ne Spezialspülung oder liegen die von Natur aus so flauschig an?“ 

Das blöde Gesicht von unserm holsteinischen Kringel-Flokati war wirklich klasse. Ich hatte den Eindruck, dass er jetzt erst begreifen tat, was es hieß, mit all diesen Honks unterwegs zu sein. Hatte ich es nicht immer gesagt? Die Reisetruppe war eine Zumutung. Aber selbst schuld, er hat ja unbedingt mit uns verreisen wollen. Jetzt musste er da durch.

Als die Vorstädte von Paris sichtbar wurden, sind dem Karlsson die Schlappohren erigiert. Sie standen  tütenförmig in die Höhe. Der Lütte hat's gleich nachgemacht. So sieht Vorfreude aus. Man merkt eben sofort, wer polyglotte Erfahrungen hat und wer Anfänger ist. Die Neulinge sind leicht zu beeindrucken.
„Das sind doch erst die Wohnsilos“, hat der Pit beruhigt. „Das richtige Paris kommt noch. Will noch jemand 'n Hanuta?“
Aber der Karlsson und der Lütte standen auf dem Sitz mit den Vorderpfoten an die Scheibe gelehnt und konnten sich nicht satt sehen. Ihr Geist schwebte in anderen Sphären. Die merkten nichts mehr.
„Hey, ihr latscht auf meinem Puddingplunder herum“, hat die Cora gemeckert.

So sehen typische Balkons in Paris aus: mit Gusseisengeschnörkele

Es regnete immer noch, doch die große Stadt tat uns nett einladen, so wie es sich für eine gute Gastgeberin gehört: Immer mehr alte Hausfassaden wurden sichtbar. Es dauerte aber noch ein Weilchen, bis wir angekommen waren. Gott sei Dank haben wir ein Hotelzimmer mitten in der City bekommen. Bei solchen Pauschalreisen muss man nämlich nehmen, was einem zugewiesen wird. Wir hatten echtes Glück, wir waren zentral untergebracht.


Dort lag unsere Unterkunft

Auch das Hotelzimmer war okay. Nicht luxuriös, aber ausreichend. Der Jack hat gleich die Matratze getestet.
„Geht so“, hat er gemeint.

Der Lütte

Mann, Junge. Das war doch der Schreibtischsessel. Das hier ist das Bett:


Ich fasse mal zusammen: zwei Orientierungslose, zwei Weiber, ein mundfauler Futterbeutel. Dauerregen. Dazwischen ich. Das konnte ja heiter werden. Vielleicht hätte ich doch lieber zu Hause bleiben sollen.

Fortsetzung folgt.

Fotos: Cora: © G.H.
          Pit, Jack und Amy: © Club der glücklichen Vierbeiner
          Karlsson und Polly: © Terrierhausen

         Waffel Bonn, Hotelzimmer, Landschaft, Eiffelturm: Pixabay
         Paris, Fassade: Morguefile

© Max: Papageiengeschichten

Kommentare :

  1. Achdugrüneneune - der Karlsson mit all diesen, diesen - diesen Lebewesen in einem Hotelzimmer - da bin ich mal gespannt, wann er den Papa per R-Gespräch antelefonieren muss, nachdem ihm diese Truppe alles Geld und den letzten Terriernerv geraubt hat - Paris hin oder her ...
    Ich wette er hat nicht im Bett, sondern darunter geschlafen, wenn man überhaupt davon sprechen kann, dass ein ordentlicher Terrier in solch einer Gesellschaft überhaupt auch nur ein einziges Auge zutun kann.
    Gespannt wie ein Flitzebogen - Bente

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ha! Das hätte ich mir ja denken können: Frau Terrier hält natürlich zu dem werten Herrn Terrier.

      Nix R-Gespräch, nix kein Auge zugetan. Das war ja wohl eher umgekehrt, aber uns glaubt man anscheinend nicht. Es ist schließlich nicht einfach, mit einem Neuling unterwegs zu sein.

      Wenn du gespannt bist, Bente - nur zu: Der Reisebericht hat sieben Teile. Bis in einer Woche dann. ;-)

      Löschen
  2. super ihr lieben, besonders die fotos gefallen mir sehr :)

    freue mich auf die anderen sechs teile*winke

    luana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön, dass es dir gefällt, Luana. Die Bilder sind nicht von mir. ;-) Vielleicht ist das das Geheimnis. :-D

      Löschen
  3. Oh je, Schnappatmung und Bauchkrämpfe in Terrierhausen... vor Lachen...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wieso lachen immer alle, die nicht dabei waren? Fahrt ihr doch das nächste Mal mit diesen Honks. Dann bleib ich aber zu Hause und grins mir einen ab.

      Löschen
  4. Das Frauchen nimmt es mit Humor, dass ich nun doch nicht im Benimmkurs war. Gut so. Der Papa hat's noch nicht gelesen, der sitzt noch im Flieger. Wahrscheinlich wird er's aber auch ganz spannend finden. Nur bei dem Teil mit der Kreditkarte bin ich mir nicht sicher, ob ihm da nicht doch das Lachen vergeht...
    Euer Karlsson

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Karlsson, Junge ... *seufz*. Noch mal von vorn: Man lässt hier keine Menschen mitlesen! Das gibt nur Unheil, auch hinterher. Die Putze denkt immer noch, wir wären beim Aquarellmalen im Elsass gewesen. Tante Gisela und Tante Susanne auch. So macht man das, gelle?

      Löschen
  5. Oh je, die Mama ist immer so besitzergreifend mit diesem Internetz und ich bin immer noch so müde von den Reisestrapazen und dann fallen mir die Augen zu und ich kann sie einfach nicht immer in die Finger zwicken und wenn ich sie vom Schlepptop vertrieben habe, schaltet sie das Internetz im Ifone an... Mann, das is alles schwierig...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das ist ein Problem. Menschen sind immer so besitzergreifend - und neugierig. Deswegen habe ich einen Schein-Blog eröffnet, wo ich Kochrezepte poste und Gartentipps und Drogerie-Tests, und diese URL habe ich der Putze gegeben, damit sie immer schön mitlesen kann. Das funktioniert. Die merkt das nicht. Schön blöd.

      Löschen
    2. Max, du bist so raffiniert. Von dir kann ich echt noch viel lernen.

      Löschen
    3. Man muss sich zu helfen wissen in dieser hinterhältigen Welt.

      Die Sache mit der Kreditkarte hast du ja wohl jetzt vermurkst, was? Dein Papa wird nicht noch mal darauf reinfallen. Schade, ich hatte gedacht, diese Quelle könnten wir noch mal anzapfen. Muss man sich halt was anderes einfallen lassen für die nächsten Reisen. Ich empfehle dir, jetzt ganz besonders artig und folgsam zu sein. Das glättet die Wogen. Danach sehen wir weiter. Ist dein Jetleg vorüber?

      Löschen
    4. Mit geht es prima. Und dem Papa ist gestern bei der Fliegerei sein Koffer abhanden gekommen mit sämtlichen Ladekabeln für sein Computergedöns. Der hat jetzt andere Sorgen. Ha!

      Löschen
    5. Oh! Gut für dich (Aufschub), schlecht für den Papa. Hoffentlich kriegt er seinen Koffer wieder.

      Löschen
  6. Bente! Erkläre, was du mit "diesen Lebewesen" und "solch einer Gesellschaft" meinst.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Die meint euch. Ha ha ha.

      Löschen
    2. ...äh - ich wollte nur höflich sein und nicht was von Honks schreiben *duckundwech*

      Löschen
  7. To Paris !!!! How exciting
    Loves and licky kisses
    Princess Leah xxx

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hello Leah, I'm so delighted to meet you here again :)

      Löschen
    2. Hello Leah,
      yes! Paris! I am so glad, it wasn't Beijing. :-D

      Löschen
  8. Das hört sich ja nach einem sehr interessanten Ausflug an ... ich bin schon sehr gespannt, wie es euch allen noch so ergangen isst in Paris :)

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Jo, interessant war's, das kann man wohl sagen. Terrier sind ja nicht so ganz einfach, nicht? Kater übrigens auch nicht. Mädchen sowieso nicht. Und Jungrüden erst recht nicht. Boah, ich hatte alle Flügel voll zu tun. Nächste Woche geht's weiter im Bericht.

      Grüße! *wink*

      Löschen
  9. Mensch ...da warst du schon am Rhein...so nah bei uns bei ...da hättest du auch nal virbeifliegen können um uns ' Tach ' zu sagen ! L.g.Donna

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ach, Donna! Wir sind doch im Bus gefahren. Da konnte ich nicht einfach raus und zu euch fliegen. Der hat nicht angehalten und Fensterklappen gibt's in diesen neumodischen Dingern auch nicht mehr. Dabei hätte ich gern mal hallo gesagt. Oder hätte ich alle Honks mitbringen sollen? Na, du hättest dich schön umgeguckt. :-D

      Löschen
  10. Was heißt hier Honks? Und was heißt hier ne Katze? Der Karlsson kann froh sein, dass ich überhaupt mitgefahren bin, war ja nicht ganz so einfach. Koffer auspacken, Koffer einpacken, den Lütten auf die Reise vorbereiten. Ich hatte alle Hände voll zu tun. Dem Luke die Kreditkarte abluchsen, seit der letzten Reisen passt er irgendwie ein bisschen besser auf die auf. Das war alles gar nicht so einfach.
    Und nach all dem Stress heißt es, ne Katze oder die Honks oder diese Lebewesen oder diese Gesellschaft. Ich muss schon sehr bitten.
    Hat mal einer gefragt, wieviel Kraft mich diese Reisen kosten und ich fahre trotzdem immer wieder mit und kaum bin ich zu Hause, muss ich mir das Gejammer von der Amy anhören, weil sie immer nicht mit darf. Und trotzdem versuche ich immer eine gute Miene aufzusetzen.
    Pit

    AntwortenLöschen
  11. Allerdings, Pit, da gebe ich dir recht. Als Honks bezeichnet zu werden, das ist … das ist … sachlich zwar richtig, aber uncharmant. Ich würde so ein Wort nie in den Schnabel nehmen.

    Viel interessanter finde ich, dass du die Kreditkarte vom Luke dabei hattest. Ach! Das wusste ich ja gar nicht. Dann hätten wir uns ja am letzten Abend gar nicht so krummzulegen brauchen, als wir … na, du weißt schon. Du bist ja 'n schöner Freund. Na, vielen Dank. Geizig wie eh und je.

    Der Karlsson war viel großzügiger mit seiner Kreditkarte. Dabei hat er nicht halb so viel gefuttert wie du. Erklär mir das mal.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Was heißt hier geizig? Habt ihr nicht eine Luxusreise in der Schweiz auf meine Kosten gehabt? Nun war mal ein anderer dran...und ich habe dem Luke versprochen, dass ich sie nur benutze wenn ich keinen anderen Ausweg mehr sehe. Und wir sind doch hingekommen. Klar Karlssons Kreditkarte hat zwar geglüht, aber das muss ich ja jetzt nicht zu meinem Problem machen.
      Pit

      Löschen
    2. Luxusreise? Ich lese immer Luxusreise. Nächtigen im kalten Kofferkabinett und auf der Bank im Polizeirevier, durch die Schneelandschaft gurken und 'nen abgetrudelten Flugkater retten - das nennst du Luxus? Und wie sauer du immer geguckt hast, wenn wir uns noch 'nen Nachtisch bestellt haben. Knauserig bis dorthinaus. Nee, mein Lieber, der Karlsson war da ganz anders: großzügig, gütig, unkompliziert. Der hat mit seiner Kreditkarte sogar die Pralinen in sechs Teile geschnitten, damit jeder was abkriegte. Darauf wärst du nie gekommen, Pit. Du hättest bloß Angst um den Magnetstreifen gehabt. Jawohl.

      Löschen
  12. Danke für die Geschichte. <3 Wir freuen uns auf neue Fotos und das dritte K.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön, dass die Geschichte dir gefällt. Das dritte K ist die Kultur, nicht? Öhm, da war ich mir selbst nicht ganz sicher, ob die immer dabei war ...

      Löschen