Dienstag, 19. Oktober 2010

Meine Freunde: Paula

Paula ist meine Omi, meine Oma Granny Paula. Sie lebt jetzt woanders, nicht mehr hier bei uns. Nun ist sie dort, wo auch der Chicco, der Lee und all die andern Gestorbenen sind. Ich mach natürlich gern solange Abtretung, damit der Chicco und der Lee auch was davon haben, wenn die Paula ihnen den Schnabel gerade zieht wegen Schlürfen beim Essen oder Zubettgehen ohne Füße waschen, und gern dürfen sie sich Kopfstreicheln abholen und guten Rat, aber trotzdem bleibt die Paula allein meine Oma Granny und ich bin ihr Lieblingsenkel –   dass das mal klar ist, nicht wahr? Ich sag’s nämlich lieber vorher, damit uns später nicht Missverständnis Ärger bereitet: Ihr andern macht schön wieder Platz vom Schoß meiner Oma, wenn ich später zu euch nachkomme. Hört ihr? Die Omi ist mir!

Oma Granny Paula

So, dem musste mal voller Druck Deutlichkeit verliehen werden. Schließlich weiß ich genau, welch Umwerfwirkung die Oma Granny Paula auf alle Leute ausüben tut, die ihr begegnen. Das war schon so, als sie noch bei Michèle und Hermann lebte. Das war in München und die Omi war da schon sehr alt, über vierzig. Bei Graupapageien sieht man das allerdings nicht so, denn da sind sie Federn ja sowieso grau. Die Omi war aber noch total fit. Sie tat jeden Morgen Sitzgymnastik machen so wie die Menschenomas im Altersheim: Flügel übern Kopf halten, Körper zur Seite klappen, erst nach links, dann nach rechts, Füße ausstrecken, ranziehen. Appetit und Verdauung waren auch noch absolut okay. Und im Kopf, ja, da tat der Oma so schnell keiner ’ne Ameise für ’nen Mistkäfer vormachen.

Die Omi wusste alles. Alles, alles, alles. Oft haben wir miteinander telefoniert. Dann hatten wir Heißdiskussion über Gewichthebesport, über Brausepulver, Silberfischchenbekämpfung, die Sonate für Klavier e-Moll op. 7 von Grieg, Kälteaggregate im Kühlschrank oder wie man die Rubbelknötchen von Acrylpullovern wegkriegt. Wenn die Oma sich neue Waschlappen aussuchen tat oder ’n neues Hüftkorsett, habe ich ihr Beratung gegeben. Sie hatte daheim bei sich den Katalog aufm Tisch und ich den gleichen hier bei mir. Umgekehrt tat sie mir raten, ob ich die Matchboxautos lieber der Größe nach ordnen soll oder nach Farbe oder nach Alter. Und damals, als ich ins Rechtschreibe-Internat musste, hat sie mir Trost gemacht und gemeint, so ’n großer Junge täte nicht so lange heulen, sondern Erwartungsfreude in seinen Alltag füllen und fleißig lernen. Jeden Samstag kriegte ich Päckchen geschickt. Da waren Liebesperlen drin, Seifenherzen für die Dusche, ein Bild von der Omi und ein langer Brief mit Getätschel und Ermahnung. Die Mia, die auch mit war im Internat (aber wegen anderm Lernbedarf), bekam Haarspangen. Ohne die Omi wäre ich bestimmt bekloppt geworden in dieser blöden Hirnpresse. Ohne die Oma täte das nie was werden mit mir und dem Nobelpreis, sonst wäre ich nämlich jetzt für immer verloren in Doofheit und Bildungsloch. Dafür kann man der Oma gar nicht genug Dank aussprechen.

Aber auch zu Hause war die Omi ohne Entbehrlichkeit. Jeder hat gestaunt, was sie alles können tat und wie viel Energie sie hatte. Das Heimbüro hat sie erledigt, Rechnungen gelocht und abheftet, Überweisungen ausgefüllt und sogar mit dem Eiermann Bestellung vereinbart, wenn die Tante Michèle gerade nicht konnte. Delikatess-Blätterteigtürmchen mit Pfifferlingfüllung hat sie gebacken und den Nachbarskatzen Levitenlesung gemacht wegen unverschämt Rumgeräkele im Blumenbeet. Jeder, der nicht weiter wusste, dufte sie fragen. Die Meisen haben sich Tipps geholt bei Eheproblem, der Nachbarspudel wegen Frisurvorschlag und der Onkel Hermann, wenn er nicht weiterkommen tat bei der Millionenfrage im Wer-wird-Millionär-Fernsehen.

Am meisten umgefallen vor Überraschung ist allerdings die Tante Michèle. Einmal ist sie nach Hause gekommen und tat sich wundern, warum alles so dunkel und still war. Dann hat sie die Haustür aufgeschlossen und sich furchtbar erschreckt: Sie hatte nämlich gedacht, sie wäre in ein Spinnennetz geraten, weil ihr irgendwas um den Kopf flattern tat – dabei waren das nur Luftschlangen. Dann ist das Licht angegangen und aus allen Kehlen ist Johlgeschreie gekommen von Leuten, die Tante Michèle zwar kannte, aber nicht eingeladen hatte. Das hatte die Oma Granny Paula für sie erledigt. Man nennt das Überraschungsparty. Veranstalten tut man so was, um einem andern große Freude zu schenken. Dabei ist es wichtig, dass derjenige, den man überraschen will, hinterher nicht das Geschirr spülen muss und auch nicht bezahlt für das ganze Essen und die vielen Getränke. Die Omi hatte natürlich daran gedacht. Das Geschirr hat sie später auf der Terrasse abgekärchert und allen Gästen am nächsten Tag Rechnung geschickt über 50 Euro. Es gab dann noch öfter solche Partys. Die Omi galt als Zauberin von Fröhlichstimmung und Schlemmerei. Sie hätte ’ne Event-Agentur aufmachen sollen bei all dem Geschick, aber da hatte sie schon längst anderes vor mit ihrer Zukunft.

Plötzlich tat die Oma Granny Paula nämlich Eier legen. Damit hatte niemand gerechnet, weil sie doch schon so alt war. Ihre Leute daheim haben ihr alles gemütlich gemacht, Brutkasten mit Luxusausstattung geschenkt und ihr Gesellschaft gegeben mit Unterhaltungsgeplauder, während sie auf den drei Eiern hockte. Für telefonieren war nicht mehr so viel Zeit. Trotzdem hatte ich ihr Frage gemacht, warum sie jetzt noch Kinder kriegen täte, wo sie doch schon überreife Greisin im Senilalter war. Da hat die Omi Samt in die Stimme getan und gesagt:
„Mein lieber Max, es gibt Dinge, für die es nie zu spät ist. Manchmal muss man warten, bis es passt, manchmal sein ganzes Leben lang. Merk dir eins: Sehnsucht wird nie alt, genauso wenig wie die Hoffnung.“

Ob es denn nicht gefährlich sei für sie als Seniorenhenne, hatte ich noch wissen wollen. –  Doch schon, hat die Oma geantwortet, das Brüten täte die Kondition schwach machen, sie würde es merken manchmal, wenn sie zu schlapp sei für ’ne Kaffeepause. Dann bliebe sie halt sitzen. Aber das sei nicht schlimm, sie täte bald Mutter sein und das hätte sie sich immer gewünscht mit ganzem Komplettherzen. Ihre drei Babys sollten Michelle, Hermano und Mandy heißen. Sie sollten fröhliche Vögel werden und ich der Taufonkel sein.

Tja, und dann ist die Oma gestorben. Ihre Eier sind noch immer da. Den Herzenswunsch hat sie bezahlen müssen. Jetzt ist sie nicht mehr bei uns, sondern macht woanders andern Leuten Freude. Der Lee und der Chicco können froh sein, dass sie jetzt die Oma haben dürfen. Manchmal tu ich am Fenster sitzen, wenn ich nicht schlafen kann. Ich guck dann in den Himmel und denke, so viel Platz und irgendwo dort ist meine Omi, meine liebe Oma Granny Paula. Dann werde ich traurig, aber manchmal tu ich fühlen, wie jemand mir über die Stirnfedern haucht und flüstert: "Na, mein Dicker? Hast du wieder zu viel Erdnussbutter genascht? Und jetzt tut dir der Bauch weh, nicht wahr?“ Dann fühle ich Glück.

© Max: Papageiengeschichten

Kommentare :

  1. Hallo Max Hallo kannst du mich hören mein Schatz ?

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  2. Hallo Tante Michèle,

    natürlich höre ich dich - du tust ja laut genug rufen.

    Dein Max

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  3. Du Max, das hast du ganz wunderschön geschrieben. Dafür möchte ich dir ein riesengroßes Kompliment aussprechen und das ist ehrlich gemeint. Da hat sich das viele Geld für das Internat gelohnt.

    Deine Cora

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  4. Lieber Max,
    auch von mir bekommst du ein ganz großes Lob, weil du trotz deinem Schnotterschnabel so liebe Worte für die Granny Paula gefunden hast. Und weil du so liebe von Granny Paula sprichst, kann sie auch nie in deinem Herzen gestorben sein.
    Das sind nämlich nur die, welche man ganz schnell vergessen tut.
    Ich habe gar nicht gewußt, dass du auch eine sentimentale Seite hast. Die Oma Paula war aber auch eine ganz liebe.

    Dein Grunzer

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  5. Hallo Mäxchen - hier sind Jocky und Charly !

    Wir durften im Mai unsere Ferien bei Tante Michèle und Onkel Hermann verleben.
    Und was sollen wir sagen...wir haben den Geist von Oma Paula echt gespürt !
    Die Granny gab uns nützliche Tips für den Umgang mit unseren Pflegeeltern.
    Wir mußten unsere Antworten gaaanz laut geben, weil die liebe Oma ja sooo weit weg war.
    Das lief in etwa so ab :
    Oma : "Tante Michèle mag es gern, wenn man ihr morgens ein Liedchen pfeift."
    Wir : "Welches Liedchen denn ?"
    Oma : "HÄÄÄH ?"
    Wir : "WELCHES LIEDCHEN DENN, OOOMAAAAAA ?"
    So ging das den ganzen Tag hin und her.

    Unglücklicherweise, unfortunately, malheureusement haben Tante Michèle und Onkel Hermann den Sinn von unserem Schreien komplett missverstanden. Aber sooowas von komplett !!!

    Wir sollen den Beiden einen lieben Gruß von Oma Paula ausrichten. Es geht ihr super gut jenseits des Regenbogens.Sie hat ganz viele Freunde dort gefunden. Denen erzählt sie immer, wie schön ihre letzten Lebensjahre waren. Sie hätte sich gewünscht, ihr ganzes Leben bei Tante Michèle und Onkel Hermann verbringen zu dürfen.

    Jocky und Charly

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  6. Hallo Cora und Grunzer,

    danke schön. Ist es schlimm, wenn man das hat? Ich meine das „sentimental“? Nicht dass jetzt euer Master of the Universe abbröckeln tut.

    Hallo Jocky und Charly,

    freut mich, euch kennen zu lernen. Gell, mit der Oma zu reden ist ein Erlebnis. Ich wundere mich nur, dass ihr so schreien musstet. Hatte sie vielleicht gerade ihre Duschhaube auf? Dann hört sie nämlich ein bisschen schlecht.

    Übrigens, ich tu Max heißen für meine Freunde. Das ist schon Abkürzung, komplett heiße ich Maximilian.

    Euer Max

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  7. Hallo mein lieber Max, hier ist deine Tante Michele.
    Habe gerade deine lieben Zeilen über Paula gelesen und musste leise für mich weinen. Sie fehlt uns so sehr, meine Paula. Ich hoffe Sie ist jetzt an einem Ort wo Sie doch Mama werden kann und dafür nicht mit ihrem Leben bezahlen muss. Stell dir vor nun hat uns Mandi einen Pauli mit nach Hause gebracht. Er ist ca. 20 cm hoch 50 cm lang hat eine grosse schwarze Nase, zwei dunkle Knopfaugen und ein ganz weisses Fell mit vier Beinen. Nun bringt dieser kleine Kerl die ganze Familie durcheinander und lenkt uns etwas von Paula ab. Mein lieber Max, ich bin so froh wieder von dir etwas zu hören, es tut mir so gut. Ich hoffe bald wieder was von dir zu hören. Sag der Mia und deiner Mom liebe grüsse vom Hermann, Mandi, Caro, Pauli und mir.
    Bussi bis bald

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  8. Hallo Tante Michele,

    da bist du ja wieder - und Grüße von deiner ganzen Familie bringst du mit. Danke schön. Bitte hinterlass ihnen auch meinen herzlichen Gruß. Für die Mia und die Mama kann ich leider nicht sprechen; die dürfen hier nicht lesen. Aber ich mach ihnen gern Ausrichtung von euren Grüßen an sie.

    Aber sagt mal, was habt ihr euch ins Haus geholt? Weiß mit Knopfaugen und vier Beinen? Ist das 'n Kakadu mit Rückenbeschwerden und Krummgang? Warum nehmt ihr immer so was ohne Farbe? Findet ihr das schick? Gibt es keine netten Tiere in schönen Farben? Grün zum Beispiel?

    Ich freue mich aber trotzdem, wenn du mich hier mal wieder besuchst. Meine Tür steht all meinen Freunden offen, auch wenn sie unter Farbgeschmacklosigkeit leiden oder andere Beschwerden haben.

    Dein Max

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  9. Lieber Max,

    so ein bißchen Anwandlung von sentimentalen Gefühlen steht dir gut und macht dich mir nur noch viel süüüüüüümpathischer. :-)
    Wenn du mal eine starke Schulter brauchst, meine ist dir sicher.

    Dein Grunzer

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  10. Hallo alle ihr lieben vom Internet FREUNDE.
    Ich freue mich von euch allen wieder zu hören und zu lesen, es ist so schön und tut so gut.
    Mein lieber Max, dieses vierbeinige, weiss wuschliges,schwarz knollennasiges und schwarz knopfaugiges Lebewesen ist ein ganz süsses Ding. Frech wie Oscar und schlau wie Einstein. Macht mir dementsprechend das Leben schwer.( Matscho), aber ein richtiger Schelm.
    Hat es faustdick hinten den Ohren.
    Er ist nicht viel anders als Paula, dieser Schlingel.
    Bussi bis bald
    Deine Tante Michele

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  11. Liebe Tante Michèle,

    was ist denn nun dieses Geschöpf mit der weißen Nase, den wuscheligen Beinen und dem Namen Oscar Einstein für ein Tier? Das hast du noch immer nicht verraten.

    Tu mal ankreuzen:

    ( ) eine Haselmaus mit Minipli
    ( ) ein Hippie-Hering
    ( ) eine Flokati-Schildkröte
    ( ) ein Wischmop

    Ich warte auf Antwort.

    Dein Max

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  12. Mein lieber Max,
    ein Wischmop ist die perfekte Beschreibung für unseren neuen Mitbewohner.Arbeitet nie selbständig, muss immer geschwungen werden und wartet immer auf Wasser.

    Deine Tante Michele
    Deine

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  13. Na, dann kann euer Wischmop ja später mit 'ner Fusselbürste Heirat machen und die Kinder von denen sind dann Topfschwamm und Wattebausch.

    Du tust Narren aus mir machen, Tante Michèle.

    Dein Max

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  14. Hallo Michele,

    ich freue mich auch wieder von dir zu lesen.
    Wie du siehst, hat Max mittlerweile ein gutes Benehmen bekommen.
    Das macht sein Umgang mit mir, meine guten Manieren färben auf ihn ab, (wenn ich das wieder mal in aller Bescheidenheit erwähnen darf).

    Grüßle vom Grunzer

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  15. Boah, nee, Grunzer ... was für 'n Geschleime: "... wenn ich das wieder mal in aller Bescheidenheit erwähnen darf." Das tut ja schon unten aus dem Monitor tropfen.

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  16. Aber Max, schon Bruce hat gesagt: "Das die Wahrheit"
    Heißt es doch: Bescheidenheit ist eine Zier.....(das bin ich), doch weiter kommt man ohne ihr (das bist du).

    Dein Grunzer

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  17. Dann stimmt das also doch: Ich tu weiter sein als du, Grunzer. Dafür bist du der Ältere. Gut, haben wir's endlich.

    Dein Max

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  18. Oh oh Max, bin ich aaaaaaaaalt. Hab das kleine Wörtchen "ist" vor dem "die" und hinter dem "das" vergessen. Aber als kluger Junge mit ausgiebig Detektiv-Erfahrung hast du sicher selber ganz fix kombiniert.
    Und mit deinem Bescheidenheits-Mangel gibst du mir gewiss recht, zwinker.

    Dein Grunzer

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  19. Fix, klug, Erfahrung und Detektiv - ja, ich glaube, du tust von mir reden.

    Dein Max

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  20. Ooooh Max -

    manchmal bist du einfach nur klasse!

    Du hast so schöne Worte gefunden, um Oma Paula zu beschreiben.
    Da wurden sogar meine Augen ein wenig feucht.

    Sie war schon eine ganz besondere Dame!!

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  21. Ja ... *seufz* ... sie war eine ganz besondere Oma. Wir werden sie alle wiedersehen, nur nicht hier - anderswo.

    Dein Max

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  22. Hallo Grunzer Hallo Rory,
    schön wieder von euch zu hören.
    Habe euch vermißt, ihr wißt was ich für einen neuen Mitbewohner habe. Sagt Max aber nix. o.k. Mein Schatz muss raten.

    Bis bald
    Michele

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  23. Hallo mein lieber Max,
    unser neues Familienmitglied ist weiß wuschlig, hat vier Beine, ist süß, hat Scharm, liebt uns uns ist klug.

    Lieber Max
    was haben wir nun zu Hause ?

    Deine Tante Michele

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  24. Zwei hochbegabte, dankbare Schneeeulen?

    (x) weiß
    (x) wuschelig
    (x) hat vier Beine
    (x) ist süß > na ja ...
    (x) hat Scharm
    (x) liebt uns > wer tut das nicht?
    (x) ist klug

    Der Kandidat hat 100 Punkte, stimmst's, Tante Michèle?

    Dein Max

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  25. Hihihihih!

    Der Max hat ja null Ahnung!


    Keine Angst, Tante Michelle, mein Schnabel sagt nix!!

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  26. Ich finde es nicht richtig, dass ihr hier Solidaritätsklüngeln macht und dann auch noch über mich Hohnlachen ausschüttet.

    Fragt doch mal nach einem grünen Tierätsel. Bei grün kenne ich mich gut aus.

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  27. Hallo Michele,
    ich freue mich auch dich wieder zu lesen. Kannst dir auch sicher sein, mein Schnabel hält dicht, ich verrate Max auch nix.
    Er hat ja schon erraten dass ich mit "Fix, klug, erfahren und Detektiv" ihn meine. Das Rätsel zu lösen wird für Max eine leichte Übung sein. Ich glaube er lässt dich nur noch ein wenig zappeln.
    Nee Max, keiner schüttet über die Hohnlachen aus.
    Grünes Tier-Rätsel? Was sitzt in der Wiese, ist grün und macht muh?

    Dein Grunzer

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  28. Danke Rory und Grunzer,
    daß ihr mich nicht verraten tut.
    Max hat vermutlich keine Ahnung, welchen neuen Mitbewohner wir haben.
    Lassen wir ihn noch ein bißchen raten.

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  29. Hallo mein lieber Max,
    wir haben keine Schneeeulen, wir haben einen PAULI. Er hat an seinem Körper vier Beine, wedelt mit seinem Schwanz, hat zwei spitze Ohren und macht manchmal WAU WAU.
    Max, was könnte das nun sein ?
    Bitte denk nun nach.
    Tante Michele

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  30. Huhu Michele,

    ich glaube das Rätsel war viel zu schwer für Max, hihi.

    Dein Grunzer

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  31. Liebe Tante Michèle,

    fast hätte ich eine Antwortsahnung gehabt. Aber dann fiel mir ein, dass mein Tier Hund heißt, aber nicht Pauli. Schade.

    Und was ist nun ein Pauli? Eine Fußballmannschaft kann's nicht sein, weil die nicht mit dem Schwanz wedelt, und der kleine Maulwurf aus dem Fernsehen, der so heißt, ist nicht weiß, sondern schwarz.

    Meinst du vielleicht ein Schaf? Das hat immerhin vier Beine, ist weiß, flauschig und süß mit spitzen Ohren. Manche machen auch wau-wau und sind klug. Die haben mehr als drei Gehirnzellen und tun beim Radio arbeiten für Geräuschhintergrund bei Hörspielen. Schick mir doch mal ein Bild von eurem Pauli, damit ich Überzeugung gewinnen kann, dass ihr daheim nicht bloß einen Igel mit Perücke habt.

    Grunzer, das Grüne, das auf der Wiese sitzen tut und muh macht, ist die Bubi. Sie führt gerade Unterhaltung mit deinen Geschwistern.

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  32. Hi Hi Hi Grunzer, Max ist wirklich ein guter errater. Oder ? Grün, dick, gelb hinter den Ohren und so ahnungslos.

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  33. Ich bin nicht gelb und dick hinter den Ohren!

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  34. Hallo mein lieber Max,

    deine Mom hat mir gesagt zu bist ein bißchen dick und Gelb am Kopf. Nicht war?
    Trotzdem bist du auch mein liebstes Kind, außer meiner Paula, meine Paula, ich vermiß Sie so sehr, obwohl Sie nur Grau und Rot war, jedoch soooooooooooooooo lieb und anhänglich.
    Max, mein süsser, bei unserem neuen Mitbewohner warst du schon auf der richtigen Fährte.
    Rate weiter, mein Dicker Schatz.

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  35. Huhu Max,

    für ahnungslos hast du der Tante Michele kein Dementi gegeben. Heißt das nun, du gibst zu, ein Nichtwisser zu sein? Das Dicke hast du auch nur hinter den Ohren ausgeschlossen.
    Mit Bubi ist falsch, rate einfach heiter weiter.

    Die Paula war eine graue Schönheit, man brauchte ich nur in die klugen Augen zu blicken, schon war's um einen geschehen. Sie ist jetzt bei meinem alten Freund Lora, der von uns allen auch sehr vermisst wird.

    Dein Grunzer

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  36. Ach, Dementi. Babberlababb. Ich werde mit "Mein Süßer" und "Dicker Schatz" angesprochen. Und das, obwohl ich mit der Tante Michèle noch nicht mal verwandt bin über Wohngemeinschaft oder so. Wer so bewundert wird, der braucht nicht wegen Detail hier Kriecherei machen.

    Ich tu jetzt auf ein Bild warten. Ich will endlich wissen, wie so ein Pauli aussieht. Vorher mach ich nicht mehr raten - so!.

    Euer Max

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  37. Sorry Max,

    dass ich dir jetzt die Augen öffnen muss. Die Tante Michele sagt zu dir nicht "Dicker Schatz" weil du besonders süß bist, sondern weil das deinen Umfang gut trifft. Tröste dich, die Dicken sind meist besonders knuffig und schon alleine deswegen liebenswert.

    Dein Grunzer

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  38. Ich bin nicht dick. Meine Federn tun nur abstehen.

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  39. Hallo Grunzer,
    deine Antwort war wie immer,
    "Perfekt"

    Bis halt KLUG.

    Tante Michele

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  40. Hallo Tante Michele,
    danke wegen deinem ehrlichen Kompliment über meine Klugheit.
    Max, warum stehen deine Federn ab, tust dich nicht waschen oder hast du wieder Mia's Federn-Gel benutzt?

    Euer Grunzer

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  41. Meine Federn stehen ab, weil die Muskeln darunter sich so aufwölben.

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  42. Hihi Max,
    ich kugel mich gerade unter den Ästen, vor lauter Lachen.

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  43. Hihi Max,
    und ich kugele mich am Boden, vor lauter Lachen.
    Tut mir wirklich leid, aber es ist so.
    Mein Bauch tut schon weh.

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  44. Jetzt hab ich 3x geschrieben und nichts ist angekommen.
    Bin ich Doof oder ein Pauli ?

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